{"id":27,"date":"2024-02-08T09:19:32","date_gmt":"2024-02-08T08:19:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/?page_id=27"},"modified":"2024-02-08T09:19:32","modified_gmt":"2024-02-08T08:19:32","slug":"wahlprogramm","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/?page_id=27","title":{"rendered":"Wahlprogramm"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Wahlprogramm2024.pdf\">Wahlprogramm 2024 als PDF zum Download<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Wahlprogramm zur Wahl des Stadtrats am 9. Juni 2024<\/strong><\/p>\n<p>beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 20. Januar 2024<\/p>\n<p>Wir, die Mitglieder der Wahlplattform Dissident:innen Dresden, schlagen Ihnen und Euch zur Stadtratswahl ein klares Programm zu den zentralen Fragen der Stadtpolitik vor: f\u00fcr radikalen Klimaschutz, bezahlbares Wohnen und Mieten, Mobilit\u00e4tswende weg vom Auto, Ausbau der Demokratie sowie f\u00fcr eine soziale Stadtgesellschaft &#8211; und gegen den drohenden Rechtsruck. Wir stehen f\u00fcr eine Steigerung des &#8222;Bruttokommunalgl\u00fccks&#8220;.<\/p>\n<p>Wir Dissident:innen Dresden verstehen uns als Plattform von und f\u00fcr Initiativen im progressiven Spektrum, nicht als Partei. Wir wollen die erfolgreiche Arbeit der DISSIDENTEN-Fraktion im Stadtrat auf breiterer Basis fortsetzen.<\/p>\n<p>Im aktuellen Stadtrat haben die Fraktionen der AfD, CDU, &#8222;Freien W\u00e4hler&#8220; und der FDP zusammen 35 Stimmen. Ebenso viele Stimmen haben die Fraktionen der Gr\u00fcnen, Linken, SPD und DISSIDENTEN. Die Stimme des Oberb\u00fcrgermeisters Hilbert gibt also bei Entscheidungen den Ausschlag.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens seit dem Gezerre um die B\u00fcrgermeister-Posten haben sich Gr\u00fcne, CDU, Linke und SPD als handlungsunf\u00e4hig erwiesen. Feste Mehrheiten gibt es nicht. Die Reformans\u00e4tze von Rot-Gr\u00fcn-Rot von 2014 bis 2019 versacken oder werden r\u00fcckabgewickelt. Deshalb ist es kein Wunder, dass die Stadtpolitik immer weiter nach Rechts driftet.<\/p>\n<p>2024 droht ein Wahlerfolg der AfD. CDU und FDP werden entgegen aller gegenteiligen Beteuerungen mit dieser rechtsradikalen Partei zusammenarbeiten, jetzt schon sprechen sie von einer &#8222;b\u00fcrgerlichen Mehrheit&#8220;. Den zerstrittenen Gr\u00fcnen, Linken und SPD trauen wir nicht zu, gegen den Rechtsruck eine Mehrheit zu erreichen.<\/p>\n<p>Deshalb treten wir als Wahlplattform Dissident:innen Dresden an: Sie haben es in der Hand, mit Ihren drei Stimmen f\u00fcr eine neue Reformmehrheit gegen den Durchmarsch der AfD zu sorgen!<\/p>\n<p><strong>Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587964\">1. Kapitel: F\u00fcr radikalen Klimaschutz und schnelle Energiewende<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587965\">1.1. Klimaneutralit\u00e4t bis 2035<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587966\">1.2. Ausbau der Erneuerbaren Energien<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587967\">1.3. Keine M\u00fcllverbrennungsanlage in der Neustadt<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587968\">2. Kapitel: \u00dcberleben von Mensch und Natur im Klimawandel<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587969\">3. Kapitel: F\u00fcr klimaneutrale und stadtvertr\u00e4gliche Mobilit\u00e4t<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587970\">3.1. Ausbau statt K\u00fcrzung des \u00f6ffentlichen Personennahverkehrs<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587971\">3.2. F\u00fcr ein gutes Rad- und Fu\u00dfverkehrsnetz<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587972\">3.3. F\u00fcr die Zur\u00fcckdr\u00e4ngung des Autoverkehrs: Paris als Vorbild<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587973\">4. Kapitel: F\u00fcr bezahlbares Wohnen, Milieuschutz und Kleingenossenschaften<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587974\">5. Kapitel: F\u00fcr mehr Demokratie und B\u00fcrgerrechte<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587975\">6. Kapitel: F\u00fcr eine soziale Stadtgesellschaft f\u00fcr alle<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587976\">6.1. F\u00fcr das &#8222;Bruttokommunalgl\u00fcck&#8220;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587977\">6.2. Sozialverwaltung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587978\">6.3. Gemeinschaftsh\u00e4user<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587979\">6.4. Krankenhaus Friedrichstadt<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587980\">6.5. Genesungsbegleiter:innen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587981\">6.6. Inklusion und Teilhabe f\u00fcr alle Menschen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587982\">6.7. Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587983\">7. Kapitel: F\u00fcr eine gr\u00fcne, klimaneutrale und lebenswerte Stadt<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587984\">7.1. F\u00fcr eine aktive Boden- und Stadtentwicklungspolitik<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587985\">7.2. Positionen zu aktuellen Stadtentwicklungsprojekten<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587986\">8. Kapitel: Bildung, Kita und Schule<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587987\">9. Kapitel: F\u00fcr vielf\u00e4ltige und erschwingliche Kultur f\u00fcr alle<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587988\">10. Kapitel: Wirtschaft im Einklang mit den st\u00e4dtischen Zielen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587989\">10.1. Unterst\u00fctzung der lokalen Wirtschaftsentwicklung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587990\">10.2. Nachhaltige gemeinschaftliche Stadtentwicklung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587991\">11. Kapitel: F\u00fcr eine transparente und barrierefreie Verwaltung und Digitalisierung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc157587992\">12. Kapitel: F\u00fcr Ordnung und Sicherheit mit sozialen L\u00f6sungen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><a name=\"_Toc157492454\"><\/a><a name=\"_Toc157587964\"><\/a><strong>1. Kapitel: F\u00fcr radikalen Klimaschutz und schnelle Energiewende<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/h1>\n<h2><a name=\"_Toc157587965\"><\/a><strong>1.1. Klimaneutralit\u00e4t bis 2035<\/strong><\/h2>\n<p>Wir Dissident:innen k\u00e4mpfen f\u00fcr radikalen Klimaschutz und wollen die Klimaneutralit\u00e4t Dresdens bis 2035 durchsetzen. Nur so wahren wir die Chance, die weltweite Klimaerw\u00e4rmung auf 1,5 Grad Celsius seit 1800 zu begrenzen. In unserer Stadt wird viel \u00fcber Klimaschutz geredet, aber wenig gehandelt. Der einzige wesentliche Erfolg seit 1990 war die Ersetzung des Kohlekraftwerks Nossenener Br\u00fccke durch ein kraft-w\u00e4rme-gekoppeltes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Ende der 90er Jahre.<\/p>\n<p>Der Stadtrat beauftragte 2020 die Sachsenenergie, ein st\u00e4dtisches Unternehmen, bis 2035 Strom und W\u00e4rme f\u00fcr Haushalte und Betriebe vollst\u00e4ndig und bezahlbar ohne klimasch\u00e4dliche Treibhausgas-Emissionen bereit zu stellen. Aber das &#8222;Dekarbonisierungskonzept&#8220; der Sachsenenergie will Klimaneutralit\u00e4t erst 2045 erreichen. Dies verletzt den Beschluss des Stadtrats vom Dezember 2022, der dem B\u00fcrgerbegehren der Initiative &#8222;Dresden Zero&#8220; folgte und das Ziel der Klimaneutralit\u00e4t bis 2035 beschloss.<\/p>\n<p>Das nur den Stadtr\u00e4t:innen zur Verf\u00fcgung gestellte vertrauliche (!) &#8222;Dekarbonisierungskonzept&#8220; der Sachsenenergie will das Modell zentraler fossiler Gas-Kraftwerke m\u00f6glichst lange fortsetzen. Dagegen wollen wir eine vernetzte dezentrale und erneuerbare Energiebereitstellung, die zugleich die Selbstbestimmung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger st\u00e4rkt. Erst ab 2032 soll eine Befeuerung des Kraftwerks mit gr\u00fcnem Wasserstoff beginnen &#8211; falls er dann zur Verf\u00fcgung steht! Von dem versprochenen massiven Ausbau von Wind- und Sonnenstrom ist nichts zu sehen. Der OB und die Sachsenenergie setzen auch nicht auf W\u00e4rmepumpen und ihre intelligente Verkn\u00fcpfung mit dem zentralen Fernw\u00e4rmesystem. Stattdessen will die Sachsenenergie eine M\u00fcllverbrennungsanlage an der Radeburger Stra\u00dfe f\u00fcr 250 Mio. \u20ac bauen.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wir fordern<\/strong><\/p>\n<p>(1) Einhaltung des Stadtratsbeschlusses vom Dezember 2022, bis 2035 Klimaneutralit\u00e4t f\u00fcr Dresden zu erreichen (B\u00fcrgerbegehren &#8222;Dresden Zero&#8220;),<\/p>\n<p>(2) Eine kommunale W\u00e4rmeplanung mit dem Ziel einer vollst\u00e4ndigen Dekarbonisierung der W\u00e4rmeversorgung bis 2035,<\/p>\n<p>(3) Aussch\u00f6pfung aller W\u00e4rmequellen aus Industrie und Umwelt (Gro\u00dfw\u00e4rmepumpen) und ihre Einspeisung ins zentrale Fernw\u00e4rmenetz,<\/p>\n<p>(4) Den Bau weiterer &#8222;Power-to-Heat&#8220; (Strom zu W\u00e4rme) &#8211; Speicher, die mit Hilfe \u00fcbersch\u00fcssigen Stroms Wasser oder eine andere Speicherfl\u00fcssigkeit erw\u00e4rmen,<\/p>\n<p>(5) Den Anschluss Dresdens an das deutsche Wasserstoff-Netz,<\/p>\n<p>(6) Den Aufbau eigener gr\u00fcner Wasserstoff- und &#8222;Power-to-Gas&#8220; (Strom zu Gas) -Herstellungsanlagen,<\/p>\n<p>(7) Die \u00d6ffnung des zentralen Fernw\u00e4rmenetzes f\u00fcr die dezentrale Einspeisung erneuerbar erzeugter W\u00e4rme,<\/p>\n<p>(8) Einrichtung eines Klimabeirats des Stadtrat und einer Koordinierungsstelle &#8222;Zentrale Klimaschutzstrategien&#8220; beim Oberb\u00fcrgermeister zur Einbindung des gesellschaftlichen Sachverstands, wie der Stadtrat bereits im Januar 2023 beschlossen hatte.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc157587966\"><\/a><strong>1.2. Ausbau der Erneuerbaren Energien<\/strong><\/h2>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>(1) F\u00f6rderung von Sonnenstromanlagen auf D\u00e4chern, Fassaden und Balkonen sowie von W\u00e4rmepumpen-Heizungen,<\/p>\n<p>(2) Photovoltaikanlagen und W\u00e4rmepumpen-Heizungen f\u00fcr alle \u00f6ffentliche Bauten wie Schulen oder Kitas anstatt eines Anschlusses an das zentrale fossile Fernw\u00e4rmenetz,<\/p>\n<p>(3) Nachbesserung bestehender Erhaltungssatzungen, um Genehmigungen f\u00fcr Solaranlagen zu erm\u00f6glichen,<\/p>\n<p>(4) Die Aufhebung des Verbots f\u00fcr Windkraftanlagen in genossenschaftlicher B\u00fcrgerhand auf dem Dresdner Territorium.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2><a name=\"_Toc157587967\"><\/a><strong>1.3. Keine M\u00fcllverbrennungsanlage in der Neustadt<\/strong><\/h2>\n<p>Die Sachsenenergie m\u00f6chte f\u00fcr 250 Mio. \u20ac eine M\u00fcllverbrennungsanlage in der Neustadt an der Radeburger Stra\u00dfe bauen. Begr\u00fcndet wird sie mit der &#8222;Dekarbonisierung&#8220;. Aber die Anlage st\u00f6sst etwa 1 t CO-2 je verbrannter Tonne Hausm\u00fcll aus. Daf\u00fcr fallen ab 2024 ebenfalls Kosten f\u00fcr CO-2-Verschmutzungsrechte an. Eine CO-2-Abscheidung ist aus Kostengr\u00fcnden nicht zu erwarten.<\/p>\n<p>Echte Kreislaufwirtschaft verbrennt Altstoffe nicht, sondern verwendet sie f\u00fcr neue Produkte. Eine M\u00fcllverbrennungsanlage hintertreibt dies. Die geplante Anlage ben\u00f6tigt mehr Abfall, als in Dresden anf\u00e4llt. Daher m\u00fcssen gro\u00dfe Mengen aus den Landkreisen per LKW herangeschafft werden &#8211; also etwa 20 bis 25 Jahre lang. Denn solange muss die Anlage betrieben werden, um wirtschaftlich zu sein.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Eine konsequente &#8222;Null-M\u00fcll-Strategie&#8220; (&#8222;Zero Waste&#8220;) f\u00fcr Dresden und Verzicht auf die M\u00fcllverbrennungsanlage Neustadt,<\/p>\n<p>(2) Eine kommunale Verpackungssteuer nach T\u00fcbinger Vorbild,\u00a0 etwa auf Trinkbecher und Pizzakartons, die unsere Parks verm\u00fcllen,<\/p>\n<p>(3) Offenlegung der Menge der LKW-Transporte und der Schadstoffemissionen einer M\u00fcllverbrennungsanlage,<\/p>\n<p>(4) Offenlegung der CO-2-Emissionen einer M\u00fcllverbrennungsanlage und ihrer Kosten.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h1><a name=\"_Toc157492455\"><\/a><a name=\"_Toc157587968\"><\/a><strong>2. Kapitel: \u00dcberleben von Mensch und Natur im Klimawandel<\/strong><\/h1>\n<p>Der Klimawandel wird zunehmend D\u00fcrre, Hitzesommer, Waldbr\u00e4nde, Starkregen und St\u00fcrme bringen. Wohnortnahe k\u00fchle Zonen mit Wasserl\u00e4ufen, Parks, kleinen W\u00e4ldern sowie gro\u00dfe B\u00e4umen an Stra\u00dfen und in G\u00e4rten werden zur \u00dcberlebensfrage.<\/p>\n<p>Wir wollen die Klimasanierung \u00fcberw\u00e4rmter Fl\u00e4chen. Wasser darf nicht mehr schnell abgeleitet, sondern muss im Boden gespeichert werden. Daf\u00fcr brauchen wir Gr\u00fcnfl\u00e4chen, die das Wasser nach dem Prinzip der &#8222;Schwammstadt&#8220; aufnehmen. Die fortschreitende Versiegelung muss endlich umgekehrt werden. Zubetonierte Fl\u00e4chen m\u00fcssen entsiegelt und ebenso wie D\u00e4cher und Fassaden begr\u00fcnt werden.<\/p>\n<p>Unsere Stra\u00dfenb\u00e4ume sind in Pflanzung und Pflege teuer. Zudem werden sie f\u00fcr freie Sicht der Autofahrer hoch ausgeschnitten. Sie sind wichtig f\u00fcr das Stadtbild, aber reichen nicht f\u00fcr ein gutes Mikroklima. Wir brauchen breite Gr\u00fcnz\u00fcge aus dem Umland in die Stadt wie z.B. den Wei\u00dferitzgr\u00fcnzug oder das Projekt &#8222;Blaues Band Geberbach&#8220; sowie wohnortnahe W\u00e4ldchen.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern f\u00fcr mehr Wasser:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Regenwasser-Versickerung auf dem Grundst\u00fcck als Bauherren- und Eigent\u00fcmerpflicht,<\/p>\n<p>(2) Offenlegung der Dresdner Bachl\u00e4ufe und ihre Renaturierung mit breiten Gr\u00fcnstreifen, insbesondere des Kaitzbachs im Gro\u00dfen Garten und bis zur Elbe,<\/p>\n<p>(3) R\u00fcckbau von Entw\u00e4sserungsanlagen aus Acker und Wald,<\/p>\n<p>(4) Schutz und Wiederherstellung ehemaliger Moore in Landschaft und Wald.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Wir fordern f\u00fcr mehr B\u00e4ume und Gr\u00fcn:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Eine Begr\u00fcnungssatzung f\u00fcr \u00fcberw\u00e4rmte Gebiete mit Pflicht zur Dach- und Fassadenbegr\u00fcnung, Baumpflanzung sowie ein Verbot von Schotter &#8211; &#8222;G\u00e4rten des Grauens&#8220;,<\/p>\n<p>(2) Eine Verlagerung der Mittel von der Pflanzung und &#8222;Pflege&#8220; teurer B\u00e4ume auf den Erwerb von Fl\u00e4chen, auf der B\u00e4ume dauerhaft wachsen d\u00fcrfen,<\/p>\n<p>(3) Erhalt und Neuschaffung wohnortnaher W\u00e4ldchen, etwa am Holunderweg,<\/p>\n<p>(4) Ausrichtung der Baumschutzsatzung auf Biotopverb\u00fcnde, Mikroklimatisierung und Artenschutz, wie es BUND und NABU fordern,<\/p>\n<p>(5) \u00d6ffentliche Trinkbrunnen und k\u00fchle nat\u00fcrliche Aufenthaltsr\u00e4ume in Innenstadt und Stadtteilzentren,<\/p>\n<p>(6) Vollendung des Promenadenrings am Rathausplatz und Dr.-K\u00fclz-Ring, zudem auch zwischen Wilsdruffer Stra\u00dfe und Elbe sowie auf der Neust\u00e4dter Seite,<\/p>\n<p>(7) Breite Gr\u00fcnz\u00fcge durch die Stadt, die Biotopverbund, Klimatisierung, Erholung, Stadtg\u00e4rtnern sowie Rad- und Fu\u00dferschlie\u00dfung dienen,<\/p>\n<p>(8) Ein Konzept f\u00fcr die Bundesgartenschau 2033 in Dresden, das Klimaanpassung vorbildlich und beispielhaft umsetzt,<\/p>\n<p>(9) Erhalt und Ausbau \u00f6ffentlich zug\u00e4nglicher, naturnaher und sozial ausgerichteter Kleingartenanlagen und Kleingartenparke sowie des Stadtg\u00e4rtnerns (&#8222;urban gardening&#8220;).<\/p>\n<h1><a name=\"_Toc157492456\"><\/a><a name=\"_Toc157587969\"><\/a><strong>3. Kapitel: F\u00fcr klimaneutrale und stadtvertr\u00e4gliche Mobilit\u00e4t<\/strong><\/h1>\n<p>Wir treten f\u00fcr eine sozial-, stadt-, klima- und umweltvertr\u00e4gliche Mobilit\u00e4t ein. Der Verkehr muss bis 2035 klimaneutral werden. Das Auto darf nicht l\u00e4nger Dreh- und Angelpunkt der Stadt- und Verkehrsplanung bleiben. Denn der Autoverkehr schadet mit L\u00e4rm und Schadstoffen derG Gesundheit, Mit seinem enormen Platzbedarf zerst\u00f6rt er die Stadt und die Freude, sich im Freien aufzuhalten. Stattdessen m\u00fcssen Fu\u00df- und Radverkehr sowie Bahnen und Busse Hauptverkehrsmittel werden. Autos m\u00fcssen mit erneuerbar erzeugtem Strom angetrieben werden.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc157587970\"><\/a><strong>3.1. Ausbau statt K\u00fcrzung des \u00f6ffentlichen Personennahverkehrs<\/strong><\/h2>\n<p>Wir halten an dem 2019 vom Stadtrat beschlossenen Ziel fest, S-Bahn, Stra\u00dfenbahn und Bus bis 2030 von einem Anteil von 20% an den zur\u00fcckgelegten Wegen auf 25 bis 30% auszubauen. Gelingt es der fossilen Rechten weiter, den Ausbau zu stoppen, wird dieses Ziel nicht erreicht werden.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern f\u00fcr Stra\u00dfenbahn und Bus:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Den schnellen Bau der &#8222;Stadtbahn 2020&#8220; von der Haltestelle Kesselsdorfer Stra\u00dfe \u00fcber den N\u00fcrnberger Platz durch die Universit\u00e4t bis zum Haltepunkt Strehlen,<\/p>\n<p>(2) Den schnellen Bau der K\u00f6nigsbr\u00fccker Stra\u00dfe als Hauptachse der Stra\u00dfenbahn aus dem Dresdner Norden,<\/p>\n<p>(3) Verl\u00e4ngerung der Stra\u00dfenbahnlinie 8 nach Hellerau zur neuen Chipfabrik von TSMC,<\/p>\n<p>(4) Weiterplanung und Bau der Stra\u00dfenbahnlinie 5 Johannstadt &#8211; Innenstadt &#8211; Plauen,<\/p>\n<p>(5) Schnelle Sanierung des \u00d6V-Umsteigepunktes Ullersdorfer Platz,<\/p>\n<p>(6) Taktverdichtungen auf den Hauptstrecken der Stra\u00dfenbahn,<\/p>\n<p>(7) Pr\u00fcfung einer zus\u00e4tzlichen Bushaltestelle an der Bergstra\u00dfe \/ N\u00f6thnitzer Stra\u00dfe,<\/p>\n<p>(8) Pr\u00fcfung einer Busverbindung von der Johannstadt \u00fcber die Fischhausstra\u00dfe nach Langebr\u00fcck sowie einer besseren Anbindung der Chipfabriken,<\/p>\n<p>(9) Wirksame Vorrangschaltungen an Ampeln f\u00fcr den \u00d6ffentlichen Nahverkehr unter Einbeziehung des Fu\u00df-und Radverkehrs,<\/p>\n<p>(10) Barrierefreiheit an allen Haltestellen der DVB und der S-Bahn ebenso wie eine barrierefreie Verkn\u00fcpfung an Umsteigepunkten,<\/p>\n<p>(11) Querfinanzierung der Dresdner Verkehrsbetriebe mit h\u00f6heren Parkgeb\u00fchren,<\/p>\n<p>(12) Entkriminalisierung des Schwarzfahrens, die DVB und die Bahn soll auf Strafanzeigen verzichten, ein &#8222;erh\u00f6htes Bef\u00f6rderungsentgelt&#8220; von 60 \u20ac reicht!<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Wir fordern f\u00fcr die Eisenbahn:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Rascher Ausbau der S-Bahn ins Umland, um alle Fahrg\u00e4ste des Deutschland &#8211; Tickets bequem zu bef\u00f6rdern,<\/p>\n<p>(2) Bau der S-Bahn-Stationen Stauffenbergallee und Strehlener Platz,<\/p>\n<p>(3) Ebenerdige Erreichbarkeit des Bahnhofs Friedrichstadt,<\/p>\n<p>(4) Einen Bahnsteig an Gleis 6 im Bahnhof Mitte.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc157587971\"><\/a><strong>3.2. F\u00fcr ein gutes Rad- und Fu\u00dfverkehrsnetz<\/strong><\/h2>\n<p>Die Stadt setzt das Radverkehrskonzept von 2017 viel zu langsam um. Dies wollen wir beschleunigen, auch mit mehr Geld. Jede und jeder muss gefahrlos von seiner Wohnung auf bequemen Fu\u00dfwegen zu Nah- und Dienstleistungsversorgern, zu Kitas und Schulen gehen k\u00f6nnen. Dies gilt insbesondere f\u00fcr Kinder, alte Menschen mit Rollatoren oder Eltern mit Kinderwagen.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern:<\/strong><\/p>\n<p>(1) F\u00fcr Kinder sichere Rad- und Fu\u00dfwege zu Schulen durch Umwidmung von Fahrbahnen f\u00fcr Autos (Schulstra\u00dfen), Halteorte f\u00fcr &#8222;Elterntaxis&#8220; lehnen wir ab,<\/p>\n<p>(2) Abschaffung der Bedarfsampeln (&#8222;Bettelampeln&#8220;), f\u00fcr die Gleichwertigkeit der verschiedenen Verkehrsarten, rasche Umr\u00fcstung auf einheitliche barrierefreie Signalgeber,<\/p>\n<p>(3) Konsequente Verfolgung von Falsch- und Gehwegparkern durch das Ordnungsamt, einschlie\u00dflich der Umsetzung an einen anderen Ort bei Gefahren f\u00fcr Radfahrende und Fu\u00dfg\u00e4nger,<\/p>\n<p>(4) Schnelle Umsetzung des Radverkehrskonzepts von 2017 und ein durchg\u00e4ngiges sicheres Radnetz mit Abstellm\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Alltagsradverkehr sowie die schnelle Erreichbarkeit der Stadtteile und des Umlandes,<\/p>\n<p>(5) Radwege auf dem Blauen Wunder, auch unter Wegfall von Parkpl\u00e4tzen an der H\u00fcblerstra\u00dfe,<\/p>\n<p>(6) Radvorrangroute auf dem 26er Ring, mit bequemen Verbindungen in die Innenstadt und in die Stadtteile,<\/p>\n<p>(7) Aufhebung des von der fossilen Rechten durchgesetzten Stadtratsbeschlusses, f\u00fcr jeden durch Radwege wegfallenden Parkplatz einen neuen zu schaffen,<\/p>\n<p>(8) Verdreifachung der j\u00e4hrlich im Stadthaushalt zur Verf\u00fcgung gestellten Mittel f\u00fcr den Ausbau des Radverkehrs auf 20 \u20ac je Einwohner, also 12 Mio \u20ac.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc157587972\"><\/a><strong>3.3. F\u00fcr die Zur\u00fcckdr\u00e4ngung des Autoverkehrs: Paris als Vorbild<\/strong><\/h2>\n<p>Wir wollen das Auto in der Innenstadt und den Stadtteilzentren durch R\u00fcckbau der Auto-Einfallschneisen, breiter Stra\u00dfen und von Parkpl\u00e4tzen zur\u00fcckdr\u00e4ngen. Es darf keine Toten oder Verletzten im Verkehr mehr geben (&#8222;Vision Zero&#8220;)! Bei Planung und Bau von Stra\u00dfen darf nicht l\u00e4nger die &#8222;Leichtigkeit&#8220; und Schnelligkeit des Autoverkehrs entscheiden, sondern die Bed\u00fcrfnisse des \u00d6ffentlichen Personennahverkehrs und die Sicherheit von Fu\u00dfg\u00e4nger:-\u00a0 und Radfahrer:innen. Wir treten f\u00fcr Bewohnerparkgebiete ein, wenn die Voraussetzungen vorliegen. Wir wollen Parkgeb\u00fchren nach dem tats\u00e4chlichen Bodenwert.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern:<\/strong><\/p>\n<p>(1) R\u00fcckbau von Auto-Einfallschneisen wie die K\u00f6pckestra\u00dfe \/ Gro\u00dfe Mei\u00dfner Stra\u00dfe, Petersburger Stra\u00dfe oder Sch\u00e4ferstra\u00dfe,<\/p>\n<p>(2) Absenkung des Stra\u00dfenl\u00e4rms auf ein nicht gesundheitssch\u00e4dliches Niveau,<\/p>\n<p>(3) &#8222;Tempo 30&#8220; in Wohngebieten als Regelgeschwindigkeit,<\/p>\n<p>(4) Zulassung und F\u00f6rderung von Schul- und Spielstra\u00dfen,<\/p>\n<p>(5) Ausbau von Mobi-Punkten auch in den Au\u00dfenbezirken,<\/p>\n<p>(6) R\u00fcckbau von Parkpl\u00e4tzen in der Innenstadt und den Stadtteilzentren zugunsten von B\u00e4umen, B\u00e4nken und Au\u00dfengastronomie,<\/p>\n<p>(7) Keinen Bau \u00fcberdimensionierter Parkh\u00e4user, die Autoverkehr in die Stadt ziehen, etwa wie in der Friedrichstadt oder an der N\u00f6thnitzer Stra\u00dfe,<\/p>\n<p>(8) Weniger Stellplatzpflichten f\u00fcr Autos, etwa bei Job- oder Mietertickets der Anwohnerinnen und Anwohner sowie mehr und sichere Fahrradabstellpl\u00e4tze,<\/p>\n<p>(9) Ausweitung der Bewohnerparkzonen, wenn Ausw\u00e4rtige alles zuparken, unter Ber\u00fccksichtigung von Parkpl\u00e4tzen f\u00fcr Pflegedienste und Handwerker,<\/p>\n<p>(10) Erh\u00f6hung der allgemeinen Parkgeb\u00fchren mindestens auf 3 \u20ac je Parkstunde Innenstadt wie in Leipzig, 10 Cent je Parkschein f\u00fcr humanit\u00e4re Zwecke wie Seenotrettung,<\/p>\n<p>(11) Erhebung von Bewohnerparkgeb\u00fchren nach dem wirtschaftlichen Wert des Parkplatzes, mindestens von 240 \u20ac im Jahr.<\/p>\n<h1><a name=\"_Toc157492457\"><\/a><a name=\"_Toc157587973\"><\/a><strong>4. Kapitel: F\u00fcr bezahlbares Wohnen, Milieuschutz und Kleingenossenschaften<\/strong><\/h1>\n<p>Die Wohnung ist f\u00fcr alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger elementarer Schutzraum f\u00fcr ein selbstbestimmtes Leben. Sie darf nicht der kapitalistischen Verwertungslogik unterworfen werden. Wir wollen Mieter:innen in ihren berechtigten Interessen sch\u00fctzen und ihren Einfluss auf ihr Haus und Umfeld st\u00e4rken. Kleine selbstbestimmte Mieter:innengenossenschaften, Mietsh\u00e4usersyndikate oder Bauherrengemeinschaften verhindern nicht nur Luxussanierungen. Sie sichern auch vertr\u00e4gliche Mieten und sind soziale Knotenpunkte in ihrer Nachbarschaft.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcndung der st\u00e4dtischen Dresdner Wohnungsbaugesellschaft WID (&#8222;Wohnen in Dresden&#8220;) im Jahre 2017 war nach dem Totalverkauf der Woba 2006 ein entscheidender Schritt f\u00fcr den Aufbau eines sozialen kommunalen Wohnungsbaus. Bis 2035 ben\u00f6tigt Dresden Belegungsrechte f\u00fcr mindestens 10.000 Wohnungen. Der R\u00fcckkauf von 1200 Wohnungen von der VONOVIA ist ein weiterer wichtiger Schritt.<\/p>\n<p>Die von der WID gebauten oder sanierten Wohnungen m\u00fcssen unverk\u00e4uflich in st\u00e4dtischer Hand bleiben: Wohnungen denen, die drin wohnen! Wir wehren uns gegen Absichten von AfD bis CDU, die WID finanziell auszutrocknen oder gleich ganz zu verkaufen.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Erhalt und F\u00f6rderung der Dresdner Wohnungsgesellschaft WID, etwa durch Zuweisung st\u00e4dtischer Baugrundst\u00fccke oder Zusch\u00fcsse aus dem Stadthaushalt,<\/p>\n<p>(2) Umnutzung st\u00e4dtischer Garagengrundst\u00fccke f\u00fcr Sozialwohnungsbau und Gr\u00fcnentwicklung,<\/p>\n<p>(3) R\u00fcckkauf m\u00f6glichst vieler VONOVIA-Wohnungen zu einem g\u00fcnstigen Preis und in allen Stadtteilen,<\/p>\n<p>(4) Weiterver\u00e4u\u00dferung geeigneter H\u00e4user oder Baugrundst\u00fccke an kleine Mieter:innen-Genossenschaften oder Mietsh\u00e4usersyndikate,<\/p>\n<p>(5) Erh\u00f6hung der Quote f\u00fcr sozialen Wohnungsbau in Bebauungspl\u00e4nen von 15% auf 50%,<\/p>\n<p>(6) Soziale Erhaltungssatzungen (&#8222;Milieuschutz&#8220;) gegen die Verdr\u00e4ngung von Mieterinnen und Mietern etwa f\u00fcr Neustadt, Pieschen und L\u00f6btau, gegen Luxus-Aufwertung und Gentrifizierung,<\/p>\n<p>(7) Mieter:innen-Beir\u00e4te mit dem Recht auf Beteiligung an der Verwaltung ihrer H\u00e4user und der Gestaltung des Wohnumfelds,<\/p>\n<p>(8) Verbot der Zweckentfremdung von Wohnungen f\u00fcr Touristenunterk\u00fcnfte mindestens in der Neustadt,<\/p>\n<p>(9) Z\u00fcgige Auszahlung des Wohngelds und Gew\u00e4hrung ausreichender Vorsch\u00fcsse.<\/p>\n<h1><a name=\"_Toc157492458\"><\/a><a name=\"_Toc157587974\"><\/a><strong>5. Kapitel: F\u00fcr mehr Demokratie und B\u00fcrgerrechte<\/strong><\/h1>\n<p>Auf der Grundlage unserer Grunds\u00e4tze des Antifaschismus und Antirassismus k\u00e4mpfen wir f\u00fcr eine weltoffene und solidarische Stadt, in der Demokratie keine Worth\u00fclse bleibt. Ein klares Bekenntnis hierzu seitens der Stadtverwaltung widerspricht nicht dem Gebot der Neutralit\u00e4t. Mehr Entscheidungs- und Beteiligungsrechte der B\u00fcrger:innen zur Gestaltung ihrer Lebensumwelt sind die besten Ma\u00dfnahmen zur Akzeptanz demokratischer Entscheidungen. Die Direktwahl der Stadtbezirksbeir\u00e4te seit 2019 und ihre Ausstattung mit Geldmitteln waren ein wichtiger Schritt, den heute niemand mehr in Frage stellt. Wir wollen die Rechte der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie der gew\u00e4hlten Stadtbezirksbeir\u00e4te ausbauen.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Umsetzung der 2019 vom Stadtrat beschlossenen B\u00fcrgerbeteiligungssatzung, die den B\u00fcrger:innen nach Sammlung einer bestimmten Anzahl von Unterschriften durchsetzbare Rechte auf Information und in einer B\u00fcrgerversammlung eine Beschlussempfehlung an den Stadtrat erlauben,<\/p>\n<p>(2) Eine Dresdner Transparenzsatzung, dass den B\u00fcrger:innen Einsicht in Pl\u00e4ne und Programme der Verwaltung erlaubt und ihnen einklagbare Informationsrechte gibt,<\/p>\n<p>(3) Eigene Entscheidungsrechte der Stadtbezirksbeir\u00e4t:innen und Ortschaftsr\u00e4t:innen in den Fachf\u00f6rderrichtlinien, etwa bei Fragen der Gemeinschaftsh\u00e4user, der sozialen Unterst\u00fctzung oder der Kulturf\u00f6rderung im Stadtbezirk,<\/p>\n<p>(4) Recht des Integrations- und Ausl\u00e4nderbeirats, Antr\u00e4ge in den Stadtrat einzubringen,<\/p>\n<p>(5) Befassung der Stadtbezirksbeir\u00e4t:innen mit Beschlussvorlagen auch ohne 1. Lesung im Fachausschuss.<\/p>\n<h1><a name=\"_Toc157492459\"><\/a><a name=\"_Toc157587975\"><\/a><strong>6. Kapitel: F\u00fcr eine soziale Stadtgesellschaft f\u00fcr alle<\/strong><\/h1>\n<p>An der Behandlung der Schw\u00e4chsten zeigt sich die menschliche und demokratische Qualit\u00e4t einer Gesellschaft. Niemand darf zur\u00fcckgelassen werden. Alle Menschen sollen sich ohne materielle Not nach ihren F\u00e4higkeiten entwickeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc157587976\"><\/a><strong>6.1. F\u00fcr das &#8222;Bruttokommunalgl\u00fcck&#8220;<\/strong><\/h2>\n<p>W\u00e4hrend andere die Steigerung des Bruttosozialprodukts im Sinn haben, ist das umfassende und individuelle Wohlbefinden aller B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, das \u201eBruttokommunalgl\u00fcck\u201c, Ziel unseres Handelns. Das Bruttokommunalgl\u00fcck ergibt sich aus einer intakten und lebenswerten Umwelt, kultureller Vielfalt, dichten sozialen, aber repressionsfreien Beziehungen zwischen den Menschen sowie ihrer k\u00f6rperlichen und seelischen Gesundheit. Mit einer regelm\u00e4\u00dfigen Erfassung und Analyse sollen politische Entscheidungen und Mittel daran ausgerichtet werden, was das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Menschen dauerhaft steigert.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Einf\u00fchrung des Konzepts des Bruttokommunalgl\u00fccks als zentrales Messinstrument,<\/p>\n<p>(2) Einrichtung eines\/einer Beigeordneten\/er f\u00fcr kommunales Gl\u00fcck &#8211; dem\/der ersten Dresdner Gl\u00fccksb\u00fcrgermeister:in!<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>6.2. Sozialverwaltung<\/strong><\/p>\n<p>(1) Auszahlung von Vorsch\u00fcssen f\u00fcr das Wohngeld nach Einreichung des Einkommensnachweises und des Mietvertrags,<\/p>\n<p>(2) Verbot von Energiesperren und die Weiterbelieferung bei Vorauszahlung der konkreten Energiemenge,<\/p>\n<p>(3) Unterlassung von Strafanzeigen f\u00fcr &#8222;Schwarzfahren&#8220; in Stra\u00dfenbahn und Bus, 60 \u20ac &#8222;erh\u00f6htes Bef\u00f6rderungsentgelt&#8220; reichen!<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc157587978\"><\/a><strong>6.3. Gemeinschaftsh\u00e4user<\/strong><\/h2>\n<p>Der Stadtrat will in allen Stadtteilen &#8222;Stadtteilh\u00e4user&#8220; einrichten. Wir wollen sie zu Gemeinschaftsh\u00e4usern entwickeln.<\/p>\n<p>Hier sollen soziale und gesundheitliche Beratungs- und Unterst\u00fctzungsangebote barrierefrei f\u00fcr alle zug\u00e4nglich sein. Stadtteilh\u00e4user sollen mit Kitas, Schulen oder Vereinen zusammenarbeiten. Als Zentren kultureller Bildung und B\u00fcrgerbeteiligung sollen sie ein vielf\u00e4ltiges Gemeinschaftsleben f\u00f6rdern. Die fach\u00fcbergreifende Arbeit soll durch qualifiziertes Personal getragen und von ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Die Verantwortlichen sollen dem jeweiligen Stadtbezirksbeirat \u00fcber ihre Arbeit berichten und von diesen gef\u00f6rdert werden, um den sozialr\u00e4umlichen Bezug und die demokratische Verantwortung im Stadtbezirk zu st\u00e4rken. Sie sollen vorrangig in Stadtteilen mit hohem Unterst\u00fctzungsbedarf entstehen.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc157587979\"><\/a><strong>6.4. Krankenhaus Friedrichstadt<\/strong><\/h2>\n<p>Wir wollen ein solidarisches Gesundheitssystem, das auf Kooperation statt Wettbewerb beruht. Das St\u00e4dtische Klinikum soll sich auf eine ortsnah ausgerichtete Grund- und Schwerpunktversorgung konzentrieren. Doppelstrukturen sowie der ruin\u00f6se Wettbewerb um Patient:innen und Personal m\u00fcssen beendet werden. Die ambulante Versorgung psychisch erkrankter Menschen soll ausgebaut werden. Im Mittelpunkt wirksamer Suchtpr\u00e4vention steht Information und Aufkl\u00e4rung, nicht Repression.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Das st\u00e4dtische Klinikum bleibt im Eigentum der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger Dresdens,<\/p>\n<p>(2) Umsetzung des Zukunftskonzepts f\u00fcr das Klinikum: B\u00fcndelung aller Leistungen und station\u00e4rer Versorgung in Friedrichstadt, in Trachau Entwicklung eines Gesundheitszentrum mit ambulanter Versorgung,<\/p>\n<p>(3) Bau des Logistikzentrums, Labors, Pharmazeutisches Zentrums, der Medizintechnik, Kommunikationstechnik und des Rechenzentrums auf dem Grundst\u00fcck Vorwerkstra\u00dfe \/ Waltherstra\u00dfe,<\/p>\n<p>(4) Enteignung des Eigent\u00fcmers, falls er weiterhin nicht zum Verkauf dieses Grundst\u00fccks bereit ist.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc157587980\"><\/a><strong>6.5. Genesungsbegleiter:innen<\/strong><\/h2>\n<p>Wir wollen das Bewusstsein f\u00fcr psychische Gesundheit f\u00f6rdern und Menschen mit psychischen Erkrankungen auf ihrem Weg zu einem erf\u00fcllten Leben unterst\u00fctzen. Genesungsbegleiter:innen sind Menschen mit der pers\u00f6nlichen Erfahrung einer psychischen Krise, die nach einer Ausbildung Erkrankte bei deren Genesung unterst\u00fctzen. Angesichts steigender psychischer Erkrankungen und ungen\u00fcgender Behandlungsangebote unterst\u00fctzen wir diesen Ansatz des Vereins EX IN.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern:\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>(1) Die Stadt Dresden soll Stellen f\u00fcr Genesungsbegleiter:innen in den psychosozialen Einrichtungen schaffen,<\/p>\n<p>(2) Die Stadt Dresden soll sich als Eigent\u00fcmerin des St\u00e4dtischen Klinikums daf\u00fcr einsetzen, dass in den Verhandlungen mit den Krankenkassen Genesungsbegleiter:innen in die Stellenpl\u00e4ne der Kliniken f\u00fcr Psychiatrie und Psychotherapie aufgenommen werden.<\/p>\n<p>(3) Mitarbeiter:innen der Beratungsstellen der Stadt Dresden sollen zu psychischen Erkrankungen geschult werden,<\/p>\n<p>(4) Eine unabh\u00e4ngige Beschwerdestelle Psychiatrie in Dresden.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc157587981\"><\/a><strong>6.6. Inklusion und Teilhabe f\u00fcr alle Menschen<\/strong><\/h2>\n<p>Alle Menschen haben das Recht, gleichberechtigt an allen Dienstleistungen und Kultur teilzunehmen. Die Belange von Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen sind ernst zu nehmen und zu akzeptieren. Langfristig fordern wir mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbare Beratungszentren zu allen Themen von Bildung, Aus- und Fortbildung, Arbeit und Arbeitsrecht, Wohnen und Mieten, Krankenkassen und Gesundheit, Selbsthilfe und Krisenbew\u00e4ltigung. Wir fordern ein umfassendes Konzept f\u00fcr Barrierefreiheit.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Die Einhaltung der Bauordnung zur Schaffung barrierefreier Zug\u00e4nge, dies gilt erst recht f\u00fcr Beh\u00f6rden, aber auch f\u00fcr Schulen, Dienstleistungs- und Kultureinrichtungen,<\/p>\n<p>(2) Barrierefreiheit an allen Haltestellen der DVB und der S-Bahn,<\/p>\n<p>(3) Leicht verst\u00e4ndliche Sprache in Wort und Schrift in Beh\u00f6rden, auch f\u00fcr Antr\u00e4ge, Kultur- und Dienstleistungseinrichtungen sowie Arztpraxen,<\/p>\n<p>(4) Menschen mit einem Grad der Behinderung von 50 und mehr sollen den Dresden-Pass beantragen d\u00fcrfen,<\/p>\n<p>(5) Einen festen Termin im Monat, an dem st\u00e4dtische B\u00e4der beeintr\u00e4chtigten Menschen allein zur Verf\u00fcgung stehen,<\/p>\n<p>(6) Einen festen Termin im Vierteljahr, an dem in st\u00e4dtischen Museen F\u00fchrungen in leicht verst\u00e4ndlicher Sprache angeboten werden,<\/p>\n<p>(7) \u00dcbernahme beeintr\u00e4chtigter Menschen in unbefristete Arbeitsverh\u00e4ltnisse in st\u00e4dtischen Beh\u00f6rden und Unternehmen.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc157587982\"><\/a><strong>6.7. Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung<\/strong><\/h2>\n<p>Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Not, Krieg und Verfolgung. Sie sind auf der Suche nach einem sicheren Leben f\u00fcr sich und ihre Familien. Wir unterst\u00fctzen die Dresdner Nichtregierungsorganisation Mission LIFELINE in ihrer Hilfe f\u00fcr die Ukraine, bedrohte Menschen in Afghanistan oder auf den t\u00f6dlichen Fluchtrouten im Mittelmeer. Nur ein kleiner Teil von ihnen kommt nach Dresden. Sie sind etwa ein halbes Prozent unserer Stadtbev\u00f6lkerung. Wir treten f\u00fcr ihre menschenw\u00fcrdige Unterbringung, Behandlung und Integration ein. Die CDU hat bei der Unterbringung Gefl\u00fcchteter den Konsens der Demokrat:innen verlassen, indem sie die Menschen in vier gro\u00dfen Zeltst\u00e4dten unterbringen wollte. Sie stimmt gegen jede Vorlage, um sich den rechtsradikalen W\u00e4hler:innen anzubiedern.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Menschenw\u00fcrdige dezentrale Unterbringung Gefl\u00fcchteter in Wohnungen,<\/p>\n<p>(2) Keine Zuteilung von Bezahlkarten statt Bargeld,<\/p>\n<p>(3) Krankenkassenkarten f\u00fcr alle Gefl\u00fcchteten von Anfang an,<\/p>\n<p>(4) Eine Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde, die ihr Ermessen im Sinne der Integration der Menschen aussch\u00f6pft,<\/p>\n<p>(5) Erhalt der bestehenden Beratungsstrukturen,<\/p>\n<p>(6) Hilfe zur Selbstorganisation Gefl\u00fcchteter,<\/p>\n<p>(7) Solidarische Unterst\u00fctzung aller Gefl\u00fcchteten gegen \u00dcbergriffe und Anfeindungen sowie Strafverfolgung der T\u00e4ter,<\/p>\n<p>(8) Dresden wird Partnerstadt des neuen Schiffs f\u00fcr &#8222;Mission Lifeline&#8220;.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h1><a name=\"_Toc157492460\"><\/a><a name=\"_Toc157587983\"><\/a><strong>7. Kapitel: F\u00fcr eine gr\u00fcne, klimaneutrale und lebenswerte Stadt<\/strong><\/h1>\n<p>Unser Leitbild ist die gr\u00fcne klimaneutrale Stadt des Miteinanders f\u00fcr die Menschen, nicht f\u00fcr Autos, Einzelhandel oder Kapitalinteressen. Daf\u00fcr wollen wir alle gesetzlichen Instrumente nutzen. Es gilt der Grundsatz der Innenverdichtung, die &#8211; klug gemacht &#8211; mehr B\u00e4umen und Gr\u00fcnzonen nicht widerspricht. Wir fordern breite Gr\u00fcnz\u00fcge durch die Stadt. Eine Zersiedelung auf die &#8222;gr\u00fcne Wiese&#8220; in die Landschaft hinein lehnen wir ab, etwa im Sch\u00f6nfelder Hochland, im Dresdner Westen oder jetzt im Norden nach der TSMC-Ansiedlung. Die Zur\u00fcckdr\u00e4ngung des Autos ist oft Voraussetzung f\u00fcr Radwege, breitere Fu\u00dfwege und mehr Gr\u00fcn, kurz: f\u00fcr eine lebenswerte Stadt.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc157587984\"><\/a><strong>7.1. F\u00fcr eine aktive Boden- und Stadtentwicklungspolitik<\/strong><\/h2>\n<p>Wir nehmen den Auftrag des Grundgesetzes ernst, dass der Gebrauch des Eigentums dem Wohl der Allgemeinheit dienen soll. Wir wollen die Instrumente des Baugesetzbuchs f\u00fcr eine aktive Boden-, Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik einsetzen.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Erarbeitung von Bebauungspl\u00e4nen f\u00fcr alle wichtige Fl\u00e4chen, damit der Stadtrat demokratisch entscheiden kann,<\/p>\n<p>(2) Anwendung der im Baugesetzbuch vorgesehenen Enteignung von Fl\u00e4chen f\u00fcr wichtige st\u00e4dtebauliche Ziele, wie etwa f\u00fcr die notwendige Erweiterung des Krankenhauses Friedrichstadt,<\/p>\n<p>(3) Erlass von Baugeboten, wenn Eigent\u00fcmer ihre Fl\u00e4chen unbebaut oder ihre H\u00e4user leer stehen lassen,<\/p>\n<p>(4) Beschluss von Milieuschutzsatzungen zum Schutz der Wohnbev\u00f6lkerung vor Luxussanierungen und Verdr\u00e4ngung,<\/p>\n<p>(5) Vorkaufsrechtssatzung zur Sicherung von Kleing\u00e4rten und deren Wegeerschlie\u00dfung sowie f\u00fcr soziale und \u00f6kologische Zwecke in Kleing\u00e4rten (Kleingartenparke),<\/p>\n<p>(6) Nur befristeten Verkauf st\u00e4dtischer Grundst\u00fccke im Erbbaurecht,<\/p>\n<p>(7) Absenkung der Grundsteuer B bei gleichzeitiger Erhebung einer Grundsteuer C f\u00fcr baureife unbebaute Grundst\u00fccke ab dem 1. Januar 2025, gegen Spekulation und Fl\u00e4chenfra\u00df,<\/p>\n<p>(8) Umnutzung st\u00e4dtischer Garagengrundst\u00fccke f\u00fcr Sozialwohnungsbau und Gr\u00fcnentwicklung.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc157587985\"><\/a><strong>7.2. Positionen zu aktuellen Stadtentwicklungsprojekten<\/strong><\/h2>\n<ol>\n<li><strong>Promenadenringe um Altstadt und Neustadt<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir treten f\u00fcr die schnelle Vollendung des Promenadenrings um die Dresdner Altstadt zwischen Pirnaischem Platz und Seestra\u00dfe ein. Zudem soll der Abschnitt zwischen Schie\u00dfgasse und Elbe geplant werden. Eine schmalere Petersburger Stra\u00dfe und eine Offenlegung des Kaitzbachs begr\u00fc\u00dfen wir. Wir w\u00fcnschen uns auch einen gr\u00fcnen Promenadenring um die Innere und \u00c4u\u00dfere Neustadt. Vom Promenadenring sollen erlebbare Gr\u00fcnz\u00fcge in die Stadtteile f\u00fchren.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Alter Leipziger Bahnhof<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir wollen das Gel\u00e4nde des Alten Leipziger Bahnhofs von der Eisenbahnstra\u00dfe bis zur Erfurter Stra\u00dfe als klimaneutralen und autoarmen Modell-Stadtteil mit hohem Anteil g\u00fcnstigen Wohnraums, Wald und Gr\u00fcn entwickeln. Wir bekennen uns zum Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsort in den historischen Geb\u00e4uden des Alten Leipziger Bahnhof und erwarten sichtbare Ergebnisse bis 2025. Wir wollen die vorhandenen Kulturnutzungen wie die Hanse 3, die Blaue Fabrik oder den Stadtgarten erhalten und ausbauen. Der Wagenplatz als alternatives Wohnprojekt soll bleiben.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Chip-Industrie im Dresdner Norden<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Ansiedlungen von Infineon und TSMC k\u00f6nnen zur wirtschaftlichen Lebensversicherung Dresdens f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahrzehnte werden. Die Herausforderungen f\u00fcr Erschlie\u00dfung, Mobilit\u00e4tsanbindung und Wohnungsbau sowie die Willkommenskultur sind gewaltig. An der Stadt bleiben hohe Erschlie\u00dfungskosten f\u00fcr Wasser- und Abwasser h\u00e4ngen, deren Amortisation eine Wette auf die Zukunft ist. Eine leistungsf\u00e4hige und gegen\u00fcber dem Autoverkehr attraktive \u00d6V-Anbindung besteht noch nicht. Deshalb wollen wir die Linie 8 schnell verl\u00e4ngern. Der wertvolle\u00a0 Naturraum darf nicht durch fl\u00e4chenfressende Einfamilienh\u00e4user zersiedelt, sondern der n\u00f6tige Wohnraum im vorhandenen Siedlungsbereich geschaffen werden.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong> Bundesgartenschau 2033<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir unterst\u00fctzen die Ausrichtung einer Bundesgartenschau in Dresden 2033. Das Projekt Blaues Band Geberbach dient dem Hochwasserschutz und dem Biotopverbund. Die Planungen zum S\u00fcdpark und Proschh\u00fcbel schaffen neue Parks und Verbindungen in die Landschaft f\u00fcr die umliegenden Wohngebiete. Wichtige Verbindungsgrundst\u00fccke zwischen Proschh\u00fcbel und Hechtpark, vom S\u00fcdpark \/ Volkspark R\u00e4cknitz zum Uni-Campus oder von den Kiesseen Leuben \u00fcber die Galopprennbahn zum Gro\u00dfen Garten sollen dauerhaft f\u00fcr den \u00f6ffentlichen zug\u00e4nglichen Gr\u00fcnverbund gesichert werden.<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong> Neust\u00e4dter K\u00f6nigsufer<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Neust\u00e4dter Markt mit seiner denkmalgesch\u00fctzten Figur der 1970er Jahre soll erhalten bleiben, seine Verbauung oder den Abriss der H\u00e4user lehnen wir ab. Die Rechtsabbiegespur vor dem Blockhaus auf die Augustusbr\u00fccke soll, wie vom Stadtrat l\u00e4ngst beschlossen, der Platzfl\u00e4che zugeschlagen werden. An der Ecke K\u00f6pckestra\u00dfe \/ Augustusbr\u00fccke w\u00fcnschen wir uns eine \u00f6ffentliche Nutzung. Die Neugestaltung am K\u00f6nigsufer soll zug\u00e4ngliche Parkanlagen an der Elbe neu schaffen. Der Raum zwischen Japanischem Palais und Hotel soll als Platz aufgewertet und in den Palaisgarten zur Elbe weitergef\u00fchrt werden.<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li><strong> Wachwitzer Fernsehturm<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Bei allem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Wunsch vieler Dresdnerinnen und Dresdner wieder auf den Fernsehturm auffahren zu wollen: Eine Rekonstruktion kostet zu viel bei zu geringer Besucherkapazit\u00e4t, schafft aber Verkehrsprobleme f\u00fcr die umliegenden Wohngebiete. Daher lehnen wir eine Er\u00f6ffnung des Fernsehturms ab, ebenso das teure Mobilit\u00e4tskonzept mit dem Parkhaus an der geplanten Gleisschleife Rossendorfer Stra\u00dfe.<\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li><strong> Krankenhaus Friedrichstadt<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir unterst\u00fctzen die Pl\u00e4ne zur Erweiterung des Krankenhauses Friedrichstadt auf das Grundst\u00fcck Vorwerkstra\u00dfe \/ Waltherstra\u00dfe. Dem bisherigen Eigent\u00fcmer soll eine Blockrandbebauung an der Friedrichstra\u00dfe erm\u00f6glicht werden. Weigert er sich weiter, der Stadt die notwendige Fl\u00e4che zum Verkehrswert zu verkaufen, fordern wir seine Enteignung.<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li><strong> Verlagerung des Zollhofs<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Zust\u00e4nde am Zollhof an der Stauffenbergallee sind unhaltbar. Wir unterst\u00fctzen seine Verlagerung an die Autobahn nach Kaditz. Dort ist genug Platz, ohne zus\u00e4tzliche Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner.<\/p>\n<h1><a name=\"_Toc157492461\"><\/a><a name=\"_Toc157587986\"><\/a><strong>8. Kapitel: Bildung, Kita und Schule<\/strong><\/h1>\n<p>Wir treten f\u00fcr hohe Bildungsqualit\u00e4t und Bildungsgerechtigkeit f\u00fcr alle durch Inklusion, Teilhabe und l\u00e4ngeres gemeinsames Lernen ein. Das Schulsystem soll m\u00f6glichst durchl\u00e4ssig f\u00fcr alle Abschl\u00fcsse sein. Daf\u00fcr ist weiteres p\u00e4dagogisches Personal wichtig. Kita und Schule sind Orte der Sozialisation, an denen Kinder und Jugendliche einen nicht unbedeutenden Teil des Tages verbringen. Sie sollten dies gern tun k\u00f6nnen. Dem m\u00fcssen die Einrichtungen r\u00e4umlich, p\u00e4dagogisch und inhaltlich Rechnung tragen. Schulh\u00f6fe mit ausreichend Gr\u00fcn sollen zu Erholung und Bewegung einladen. Gesundheit und gesundes Essen m\u00fcssen integraler Bestandteil der schulischen Bildung sein.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern<\/strong><\/p>\n<p>(1) bei sinkenden Kinderzahlen &#8211; statt Einrichtungen zu schlie\u00dfen und Personal zu entlassen &#8211; die M\u00f6glichkeit zu nutzen, die Qualit\u00e4t der Betreuung und Erziehung durch bessere Arbeitsbedingungen f\u00fcr Erzieher:innen und einen besseren Betreuungsschl\u00fcssel zu erh\u00f6hen,<\/p>\n<p>(2) Mindestens eine Gemeinschaftsschule in jeder der sechs Planungsregionen, um echte p\u00e4dagogische und r\u00e4umliche Wahlfreiheit f\u00fcr alle Familien in Dresden zu gew\u00e4hrleisten,<\/p>\n<p>(3) Die Doppelnutzung von Schule und Hort in dem Ma\u00dfe zu beenden, wie die Anzahl der Sch\u00fcler:innen sinkt. Der Hort soll als eigenst\u00e4ndiges p\u00e4dagogisches Angebot gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p>(4) Barrierefreiheit in allen Schulr\u00e4umen, auch in &#8222;Mobilen Raumeinheiten&#8220; (Container),<\/p>\n<p>(5) Eine Verbesserung der Verg\u00fctung und Arbeitsbedingungen f\u00fcr Leiterinnen f\u00fcr Ganztagsangebote und Schulbegleiter:innen,<\/p>\n<p>(6) Auf den Schulh\u00f6fen mehr Gr\u00fcn und Artenvielfalt sowie eine Nutzungsdifferenzierung unter Mitwirkung der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und wo m\u00f6glich, die Anlage von Schulg\u00e4rten,<\/p>\n<p>(7) Schwimmgelegenheiten zu erhalten und neu zu schaffen: Jedes Kind muss im Rahmen eines Schulschwimmunterrichts schwimmen lernen k\u00f6nnen,<\/p>\n<p>(8) Auf der Grundlage zahlreicher wissenschaftlicher Studien einen sp\u00e4teren Unterrichtsbeginn.<\/p>\n<h1><a name=\"_Toc157492462\"><\/a><a name=\"_Toc157587987\"><\/a><strong>9. Kapitel: F\u00fcr vielf\u00e4ltige und erschwingliche Kultur f\u00fcr alle<\/strong><\/h1>\n<p>Faszinierende Museen und Galerien, Theater, gro\u00dfartige Orchester und Ch\u00f6re geh\u00f6ren zu unserer Stadt und sind auch weltweit bekannt. Sie werden von Stadt und Land gef\u00f6rdert. Mit einem kostenfreien Eintritt f\u00fcr Dresden-Pass-Inhaber:innen in 10 Museen der Stadt und bei Platzangebot in Konzerten und Vorstellungen st\u00e4dtischer Einrichtungen schafft die Stadt M\u00f6glichkeiten der Teilhabe f\u00fcr Menschen mit geringem Einkommen.<\/p>\n<p>Aber Kunst und Kultur ist viel mehr als Hochkultur. Es sind kleine Ateliers, Werkst\u00e4tten und Galerien, es sind Clubs, es sind Bands und Musikkollektive. Es sind Orchester und Ch\u00f6re in denen Laien musizieren und singen. Es sind Musikschulen, die es Kindern und Jugendliche erm\u00f6glichen, ein Instrument zu erlernen oder im Chor zu singen. Es sind Einrichtungen, die es Menschen m\u00f6glich machen, k\u00fcnstlerisch t\u00e4tig zu werden. Alles das muss allen zug\u00e4nglich sein. Menschen sollen barrierefrei die M\u00f6glichkeit haben, sich kreativ zu entfalten.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Erhalt und Nutzung der ehemaligen Robotron-Kantine als neues st\u00e4dtisches Kunsthaus f\u00fcr Dresden<strong>,<\/strong><\/p>\n<p>(2) Pr\u00fcfung, wie die Geb\u00e4ude der Staatsoperette k\u00fcnftig einer barrierefreien kulturellen Nutzung f\u00fcr Vereine und Gruppen zur Verf\u00fcgung gestellt werden kann,<\/p>\n<p>(3) Erleichterung nichtkommerzieller Stra\u00dfen- und Stadtteilfeste durch Abbau b\u00fcrokratischer H\u00fcrden,<\/p>\n<p>(4) Ausbau von ertastbaren Stadtmodellen,<\/p>\n<p>(5) Mehr legale Spr\u00fchfl\u00e4chen (Graffiti),<\/p>\n<p>(6) Erhaltung des Schriftzugs &#8222;Naddl und Ronny&#8220; an der Carolabr\u00fccke,<\/p>\n<p>(7) Fl\u00e4chendeckende Umsetzung des Friedhofskonzepts,<\/p>\n<p>(8) In den entstehenden Gemeinschaftsh\u00e4usern auch Platz f\u00fcr eine barrierefreie kulturelle und k\u00fcnstlerische Bet\u00e4tigung zu schaffen,<\/p>\n<p>(9) In den st\u00e4dtischen Bibliotheken das Angebot an B\u00fcchern in leicht verst\u00e4ndlicher Sprache aufzustocken und f\u00fcr Menschen, die darauf angewiesen sind, zweimal im Jahr einen geeigneten Rundgang in der Zentralbibliothek anzubieten,<\/p>\n<p>(10) Die Umgestaltung des Rondels auf dem Heidefriedhof: Die Gleichsetzung der Bombardierung Dresdens mit den Verbrechen in den nationalsozialistischen deutschen Vernichtungslagern und den von Deutschland angegriffenen europ\u00e4ischen St\u00e4dten ist eine unertr\u00e4gliche Geschichtsf\u00e4lschung. Daher kann das Rondel nicht Gedenkort f\u00fcr die Opfer des 13. und 14. Februar 1945 sein,<\/p>\n<p>(11) Die Erhaltung des Zwangsarbeiter:innenlagers in Dresden &#8211; Sporbitz als Gedenkort,<\/p>\n<p>(12) Wir unterst\u00fctzen den Gedanken einer Solidarit\u00e4tspartnerschaft mit einer ukrainischen Gro\u00dfstadt oder Region.<\/p>\n<h1><a name=\"_Toc157492463\"><\/a><a name=\"_Toc157587988\"><\/a><strong>10. Kapitel: Wirtschaft im Einklang mit den st\u00e4dtischen Zielen<\/strong><\/h1>\n<p>Dresden ist eine wirtschaftlich gut aufgestellte Stadt, die herausragende Unternehmen beherbergt und eine bereichernde Entwicklungsumgebung bietet. Die vergangenen Krisenjahre haben aber insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen in erhebliche Schieflagen gebracht und werden auch in den kommenden Jahren den Gr\u00fcndungsstandort Dresden belasten. Hierzu wird in den kommenden Jahren auch die Bereitstellung einer lebenswerten Umgebung f\u00fcr einheimische oder zugewanderte Fachkr\u00e4fte z\u00e4hlen.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc157587989\"><\/a><strong>10.1. Unterst\u00fctzung der lokalen Wirtschaftsentwicklung<\/strong><\/h2>\n<p>Neben den etablierten Instrumenten der lokalen, institutionalisierten Wirtschaftsf\u00f6rderung sehen wir ein erhebliches Potential in der Mobilisierung der st\u00e4dtischen Bev\u00f6lkerung, welche sich ohnehin in Zeiten volatiler Finanzm\u00e4rkte nach Investitionsm\u00f6glichkeiten umsieht. M\u00f6glichkeiten, sich mit kleinen Betr\u00e4gen an lokalen Investitionsvorhaben zu beteiligen, sollte f\u00fcr die gesamte Dresdner Stadtgesellschaft gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Einrichtung eines B\u00fcrger-Fonds zur Schwarmfinanzierung lokaler Projekte, Initiativen, Unternehmensgr\u00fcndungen (Start-Ups) oder Unternehmenserweiterungen,<\/p>\n<p>(2) Verwaltung des investierten Kapitals durch eine einzurichtende Organisation innerhalb der Stadtverwaltung,<\/p>\n<p>(3) Stadtweite Bewerbung des B\u00fcrger-Fonds auf Anbieter- und Nachfragerseite.<\/p>\n<p><a name=\"_Toc157587990\"><\/a><strong>10.2. Nachhaltige gemeinschaftliche Stadtentwicklung<\/strong><\/p>\n<p>Die geplante Ansiedlung von TSMC, der Ausbau bei Infineon und die geplanten Erweiterungen bei Globalfoundries und Bosch werden das Dresdner Mikroelektronik &#8211; Zentrum (Silicon Saxony) ver\u00e4ndern, was sich auf s\u00e4mtliche Bereiche des st\u00e4dtischen Lebens auswirkt. Die Folgen f\u00fcr Bev\u00f6lkerung, Bildung, Umwelt, Natur und Verkehr werden zentrale Themen der kommenden Jahre.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Die konsequente Dekarbonisierung bestehender Industrieanlagen und verbindliche Vorgaben zur Planung neuer Industrieanlagen, die den Anforderungen an Bev\u00f6lkerungs-, Umwelt- und Klimaschutz gerecht werden, auf Basis eines Grundsatzplans zur Dresdner Industrieentwicklung,<\/p>\n<p>(2) Verbindliche Vereinbarungen mit Industrieunternehmen, um st\u00e4dtische Investitionen in die Infrastruktur (z.B. Nahverkehr, Wasser, Abwasser) auch bei einer Abwanderung des Unternehmens zu kompensieren,<\/p>\n<p>(3) Einbeziehung des Stadtrats in der Planungsphase von Gro\u00dfansiedlungsprojekten, so dass Fragen einer nachhaltigen, lebenswerten und gut erreichbaren Arbeitsumgebung bereits in diesem Stadium vom Stadtrat mit geplant werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h1><a name=\"_Toc157492464\"><\/a><a name=\"_Toc157587991\"><\/a><strong>11. Kapitel: F\u00fcr eine transparente und barrierefreie Verwaltung und Digitalisierung<\/strong><\/h1>\n<p>Wir wollen eine Verwaltung, die im digitalen Zeitalter effizient, b\u00fcrger:innenfreundlich, transparent und klimaneutral arbeitet. Die Stadtbezirks\u00e4mter sollen personell auf Kosten der Zentralverwaltung gest\u00e4rkt werden. Die Dresdner Stadtverwaltung soll ihren Mitarbeiter:innen attraktive Arbeitsbedingungen bieten. Der digitale Beh\u00f6rdengang muss selbstverst\u00e4ndlich werden. Wir lehnen aber einen ausschlie\u00dflich digitalen Zugang zu Verwaltungsleistungen ab, weil er Menschen ausgrenzt und zu weiteren Zwangssammlungen pers\u00f6nlicher Daten f\u00fchrt. Wir f\u00fchlen uns den Prinzipien von Open Data und Open Government verpflichtet.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Wir fordern:<\/strong><\/p>\n<p>(1) Eine Erh\u00f6hung der Diversit\u00e4t in der Verwaltung und des Anteils von Menschen mit Migrationshintergrund, auch in F\u00fchrungspositionen,<\/p>\n<p>(2) Die nicht-digitalen Zug\u00e4nge, auch in leicht verst\u00e4ndlicher Sprache, sowie Leistungen der Stadtverwaltung m\u00fcssen erhalten oder wiederhergestellt werden,<\/p>\n<p>(3) Die Stadtverwaltung soll mit quelloffener Software arbeiten, wo immer m\u00f6glich und wirtschaftlich. Es gilt der Grundsatz \u201cPublic Money, Public Code\u201d,<\/p>\n<p>(4) Wir wollen alle Daten der Verwaltung, die nicht der Vertraulichkeit unterliegen, in nutzer:innenfreundlicher Form und in offenen Dateiformaten der \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung stellen,<\/p>\n<p>(5) Die Rechenzentren der Stadtverwaltung sollen CO<sub>2<\/sub>-neutral betrieben und die Abw\u00e4rme genutzt werden.<\/p>\n<h1><a name=\"_Toc157492465\"><\/a><a name=\"_Toc157587992\"><\/a><strong>12. Kapitel: F\u00fcr Ordnung und Sicherheit mit sozialen L\u00f6sungen<\/strong><\/h1>\n<p>Die T\u00e4tigkeit des Dresdner Ordnungsamts ist einseitig auf unerw\u00fcnschte Repressionen ausgerichtet, w\u00e4hrend andere Aufgaben vernachl\u00e4ssigt werden. Soziale L\u00f6sungen m\u00fcssen Vorrang vor Repression haben. Wir unterst\u00fctzen die Anstrengungen in der Neustadt, St\u00f6rungen an der Ecke G\u00f6rlitzer Stra\u00dfe \/ Louisenstra\u00dfe durch Gespr\u00e4che und Angebote abzustellen.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern<\/strong><\/p>\n<p>(1) Die konsequente Verfolgung von Falsch- und Gehwegparkern durch das Ordnungsamt, einschlie\u00dflich der Umsetzung an einen anderen Ort bei Gefahren f\u00fcr Radfahrende und Fu\u00dfg\u00e4nger:innen,<\/p>\n<p>(2) Die Unterbindung und Strafverfolgung menschenverachtender Demonstrationen und Aussagen, das Verbot rechtsextrenmistischer Demos an der Synagoge und die Gew\u00e4hrleistung von Anti-Nazi-Demonstrationen ohne polizeiliche Repressionen,<\/p>\n<p>(3) Einstellung der rechtswidrigen Praxis der Versammlungsbeh\u00f6rde, pers\u00f6nliche Daten an Polizei und Verfassungsschutz weiterzugeben,<\/p>\n<p>(4) Zulassung von Sitzversammlungen und symbolischen Blockaden im Rahmen der Rechtsprechung,<\/p>\n<p>(5) Die radikale Beschr\u00e4nkung privater Feuerwerke; an Silvester sollen Feuerwerke auf bestimmte \u00f6ffentliche Orte, an denen die Sicherheit gew\u00e4hrleistet wird, eingegrenzt werden,<\/p>\n<p>(6) Das Verbot von Laubbl\u00e4sern, sie t\u00f6ten Insekten und Kleintiere und nerven die Nachbarschaft,<\/p>\n<p>(7) Die Unterbindung n\u00e4chtlicher Lichtverschmutzung durch Beleuchtungen ohne Sicherheitszweck.<\/p>\n<p>(8) Ein Werbeverbot f\u00fcr Tabak und Alkohol auf den Bahnen und Bussen der DVB, im Stadtzentrum und den Stadtteilzentren.<\/p>\n<p>(9) Entkriminalisierung des Schwarzfahrens, die DVB und die Bahn sollen auf Strafanzeigen verzichten, ein &#8222;erh\u00f6htes Bef\u00f6rderungsentgelt&#8220; von 60 \u20ac reicht!<\/p>\n<p>(10) Die Entwaffnung und Resozialisierung der &#8222;Besonderen Einsatzgruppe&#8220; des Dresdner Ordnungsamtes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wahlprogramm 2024 als PDF zum Download Wahlprogramm zur Wahl des Stadtrats am 9. Juni 2024 beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 20. Januar 2024 Wir, die Mitglieder der Wahlplattform Dissident:innen Dresden, schlagen Ihnen und Euch zur Stadtratswahl ein klares Programm zu &hellip; <a href=\"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/?page_id=27\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-27","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/27","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/27\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}