{"id":417,"date":"2024-04-13T11:06:42","date_gmt":"2024-04-13T09:06:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/?page_id=417"},"modified":"2024-04-13T11:06:42","modified_gmt":"2024-04-13T09:06:42","slug":"wahlpruefsteine","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/?page_id=417","title":{"rendered":"Wahlpr\u00fcfsteine"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"#SD\">Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;Stadtbild Deutschland e.V.&#8220;<\/a><br \/>\n<a href=\"#NipB\">Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;Netzwerks inklusive politische Bildung&#8220;<\/a><br \/>\n<a href=\"#HT\">Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine der &#8222;Hufewiesen Trachau e.V.&#8220;<\/a><br \/>\n<a href=\"#SRTUDD\">Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;StuRa der TU-Dresden&#8220;<\/a><br \/>\n<a href=\"#VCD\">Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;Verkehrsclub Deutschland&#8220;<\/a><br \/>\n<a href=\"#NE\">Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;Netzwerks Existenzsicherung&#8220;<\/a><br \/>\n<a href=\"#OGR\">Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine der &#8222;Omas gegen Rechts Dresden&#8220;<\/a><br \/>\n<a href=\"#SDG\">Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;Stadtverbands Dresdner Gartenfreunde&#8220;<\/a><\/p>\n<h2>23. Mai 2024<br \/>\n<a id=\"SD\"><\/a>Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;Stadtbild Deutschland e.V.&#8220;<\/h2>\n<p><strong>1. Wie beurteilen Sie die bisherige st\u00e4dtebauliche Entwicklung Dresdens, v.a. im Bezug auf die Umbr\u00fcche in der \u00fcber 800j\u00e4hrigen Stadtgeschichte? Gef\u00e4llt Ihnen ein Stadtviertel besonders und warum? Gef\u00e4llt Ihnen ein Stadtviertel ausdr\u00fccklich nicht und warum?<br \/>\n<\/strong>Die Siedlungen im Dresdener Elbtal sind wesentlich \u00e4lter als 800 Jahre, die nur die Ersterw\u00e4hnung bezeichnet. Dresden zeichnet sich durch seine alten d\u00f6rflichen Ortskerne, die gr\u00fcnderzeitlichen Bebauungen etwa in Neustadt und L\u00f6btau sowie pr\u00e4gende Gro\u00dfstrukturen aus DDR-Zeiten wie auf der Prager Stra\u00dfe oder in Prohlis und Gorbitz aus, die durchaus ihre st\u00e4dtebaulichen Qualit\u00e4ten haben.<\/p>\n<p><strong>2. Wie bewerten Sie die Wiederherstellung von durch Kriegszerst\u00f6rung oder sp\u00e4tere Neuplanungen verlorenen historischen Stadtstrukturen, evtl. auch mit Rekonstruktionen einst bedeutender Geb\u00e4ude? W\u00fcrden Sie in diesem Zusammenhang auch mittel- und langfristige Abrisse und\/oder Umgestaltungen des Stadtraums in gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfstab bef\u00fcrworten, wenn dadurch attraktivere Stadtviertel entstehen k\u00f6nnten?<br \/>\n<\/strong>Die Wiederherstellung historischer Stadtstrukturen im Sinne einer Stadtreparatur ist zu bef\u00fcrworten. Dabei geht es in erster Linie um die Sichtbarmachung der Altstadt in seiner Renaissance-Befestigung des 16. Jahrhunderts durch einen Promenadenring. Eine schmalere Petersburger Stra\u00dfe zugunsten des Promenadenrings und einer Bebauung bef\u00fcrworten wir, sehen aber derzeit keine politischen Chance der Umsetzung. Eine Bebauung des Neust\u00e4dter Markts um den Goldenen Reiter lehnen wir ab. Ungleich wichtiger ist die Verschmalerung der K\u00f6pcke- \/ Gro\u00dfe Mei\u00dfner Stra\u00dfe.<\/p>\n<p><strong>3. Bef\u00fcrworten Sie Alternativen zur heutzutage vorherrschenden Bauform von Geb\u00e4uded\u00e4chern als Flachd\u00e4cher (z.B. Plattformd\u00e4cher, die Mansarde und Dachbegr\u00fcnung vereinen, oder Verzicht auf Dachbegr\u00fcnung\/Solaranlagen in der N\u00e4he sensibler Altbaubest\u00e4nde), um Neubauten gestalterisch st\u00e4rker an die Bestandsbebauung anzupassen?<br \/>\n<\/strong>Geneigte D\u00e4cher sollten dort vorgeschrieben werden, wo die vorhandene historische Bebauung diese aufweist. Solaranlagen und Dachbegr\u00fcnungen k\u00f6nnen auch dort integriert werden.<\/p>\n<p><strong>4. Welche Rollen sollen Ihrer Meinung nach die einzelnen Akteure (Verwaltung, Stadtrat, kleine und gro\u00dfe Immobilieneigent\u00fcmer, B\u00fcrgerinitiativen und Vereine, Investoren und Architekten) jeweils bei der Stadtplanung haben; sehen Sie eine \u201eIdeenhoheit\u201c bei einem oder einigen dieser Akteure? Wie beurteilen Sie in diesem Zusammenhang die bisherige Arbeit und die Rolle<\/strong><\/p>\n<ol style=\"list-style-type: lower-alpha\">\n<li><strong>des Stadtplanungsamtes,<\/strong><\/li>\n<li><strong>der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND),<\/strong><\/li>\n<li><strong>der Gestaltungskommission?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Stadt Dresden sind in den letzten Jahren entscheidende und zu begr\u00fc\u00dfende Schritte bei wesentlichen st\u00e4dtebaulichen Planungen gelungen, etwa beim Wettbewerb K\u00f6nigsufer \/ Neust\u00e4dter Markt oder zum Alten Leipziger Bahnhof. Die Gestaltungskommission tr\u00e4gt zur Verbesserung vieler Projekte bei, auch wenn mitunter die Kenntnis lokaler Zusammenh\u00e4nge und Debatten fehlt. Die Gesellschaft Historischer Neumarkt hat ihre Verdienste, verfehlt aber etwa mit ihrer Forderung nach einem Tunnel unter dem Neust\u00e4dter Markt wesentliche st\u00e4dtebauliche und verkehrliche Zusammenh\u00e4nge.<\/p>\n<p><strong>5. Wie wollen Sie die Gro\u00dfimmobilieneigent\u00fcmer in der Stadt (Genossenschaften, Vonovia, und andere) dazu bewegen, sich aktiver an der Stadtentwicklung zu beteiligen; k\u00f6nnen Sie sich Ausgleichsma\u00dfnahmen vorstellen, um verfehlte Stadtplanung des letzten Jahrhunderts (z.B. Zersiedelung durch Zeilenbautenviertel in der Innenstadt, st\u00f6rende Hochh\u00e4user in der Johannstadt) durch Fl\u00e4chentausch, Umlegungsverfahren, F\u00f6rderprogramme, etc. leichter korrigieren zu k\u00f6nnen? Welche Rolle sollte aus Ihrer Sicht dabei die St\u00e4dtische Wohnungsbaugesellschaft Wohnen in Dresden (WiD) spielen?<br \/>\n<\/strong>Das Hochhaus Hotel &#8222;Am Terassenufer&#8220; ist ein st\u00e4dtebaulicher Missstand. Leider ist es nicht gelungen, den Abriss durchzusetzen. Die Hochh\u00e4user an der Elbe in der Johannstadt sind eine kr\u00e4ftige st\u00e4dtebauliche Figur mit viel Luft und Gr\u00fcn, die nicht abgerissen werden sollten. Im \u00fcbrigen zeigt der Vonovia-Vertrag mit der \u00dcberlassung von 18 ha Bauland an die Stadt, wie sich auch ein Gro\u00dfvermieter positiv in die Stadtentwicklung einbringt. Die WGJ macht dies seit jeher.<\/p>\n<p><strong>6. Nutzt Dresden aus Ihrer Sicht die Instrumente zur Stadtgestaltung (z.B. Bebauungspl\u00e4ne, Gestaltungssatzungen, Denkmalschutzsatzungen) in ausreichendem Ma\u00dfe? Mit welchen Mitteln w\u00fcrden Sie als Abgeordnete konkret zu einer Aufwertung des Stadtbilds beitragen? Bef\u00fcrworten Sie z.B. die weitgehende Festlegung gestalterischer Vorgaben in Bebauungspl\u00e4nen und Gestaltungssatzungen (z.B. Dachform, Parzellengr\u00f6\u00dfe, Fassadenelemente, Materialien, Kunst am Bau)?<br \/>\n<\/strong>Leider nutzt die Stadt bei weitem nicht die M\u00f6glichkeiten des Baugesetzbuchs, konkret die Enteignung zugunsten der Erweiterung des Krankenhauses Friedrichstadt, Milieuschutzsatzungen in Neustadt, Pieschen und L\u00f6btau gegen Luxussanierung und Verdr\u00e4ngung, Instandsetzungsgebote bei Bauruinen oder eine Grundsteuer C gegen Grundst\u00fccksspekulation. Einige Erhaltungs- und Gestaltungssatzungen hat der Stadtrat gegen den Widerstand der politischen Rechten beschlossen.<\/p>\n<p><strong>7. Vor dem Hintergrund der \u00f6ffentlichen und fachlichen Bewertung von in den letzten Jahrzehnten in Dresden gestalteten Stadtr\u00e4umen als h\u00e4sslich, trostlos, unbelebt, problematisch, etc. (z. B. Postplatz, Wiener Platz, Stra\u00dfburger Platz, Viertel s\u00fcdlich des Altmarktes): K\u00f6nnen Sie sich einen St\u00e4dtebau, der auf Wiederherstellung des alten Stadtgrundrisses, Rekonstruktionen\/Leitbauten\/Leitfassaden, und traditionelle Architektur basiert, und der nachweislich erfolgreich f\u00fcr lebendige und hochwertige Stadtviertel ist (z. B. Neumarkt Dresden, Neue Altstadt Frankfurt am Main, Gr\u00fcndungsviertel L\u00fcbeck, Burstah Hamburg), als Handlungsmaxime, bzw. politisch zu verfolgende Zielstellung in Dresden vorstellen?<br \/>\n<\/strong>&#8222;Vorstellen&#8220; k\u00f6nnen wir uns eine Bebauung im Rahmen historischer Parzellen und mit Leitbauten. Allerdings lehnen wir eine fl\u00e4chendeckende historisierende &#8222;Wiederherstellung&#8220; eines 1945 bestehenden Stadtbildes ab. St\u00e4dte spiegeln immer verschiedene Zeitschichten. Die st\u00e4dtebauliche Aufgabe besteht darin, diese in einen sinnvollen urbanen Zusammenhang zu integrieren.<\/p>\n<p><strong>8. Die \u201eGestaltungsleitlinie f\u00fcr Architektur und Stadtraum in Dresden\u201c wurde 2022 durch den Dresdner Stadtrat beschlossen, als Ausdruck mangelnder Baukultur in unserer Stadt. Sie soll seitdem als grundlegendes Regelwerk f\u00fcr alle Bau- und Planungsprojekte angewendet werden. Das bedeutet auch die Einbeziehung in der Bauleitplanung bei der Entwicklung von Bebauungspl\u00e4nen, sowie bei sonstigen durch die Verwaltung begleiteten Bauprojekten. Wie beurteilen Sie die Anwendung anhand aktueller Planungen (z. B. Pirnaische Vorstadt, Quartier an der Annenkirche), bzw. wie wollen Sie als Abgeordnete f\u00fcr eine strengere Auslegung der Leitlinie eintreten?<br \/>\n<\/strong>Die Gestaltungsleitlinie ist sehr zu begr\u00fc\u00dfen. Sie ist allerdings nicht rechtsverbindlich, entwickelt in der Praxis aber zunehmend Bedeutung in der Beratung konkreter Bauprojekte. Auch f\u00fcr die Gestaltungskommission ist sie eine wichtige Richtschnur.<\/p>\n<p><strong>9. Wie wollen Sie als Abgeordnete sicherstellen, dass in Gebieten, f\u00fcr die im Rahmen des Bauleitplanverfahrens ein Bebauungsplan in Aufstellung ist, keine anderweitigen Planungen oder Absprachen stattfinden, die Entscheidungen der Bauleitplanung vorwegnehmen, wie z. B. Mietvertr\u00e4ge, Nebenabsprachen mit Investoren, oder Antr\u00e4ge zur Teilung von Bebauungspl\u00e4nen, die dem Planungsziel nicht entsprechen, oder die forcierte Durchsetzung anderer Planungen \u2013 begr\u00fcndet durch ansonsten verfallende F\u00f6rdermittel, Einhaltung von Auflagen oder Fristen o. \u00e4. \u2013 also bei einer von der Verwaltung suggerierten Dringlichkeit, die der Stadtrat ggf. nicht zu verantworten hat? Beispiele daf\u00fcr sehen wir in den mehrfachen Teilungen des Bebauungsplanes 389 (\u201eRobotron\u201c-Areal), die eine integrierte Erf\u00fcllung der urspr\u00fcnglichen Planungsziele behindern, und Entw\u00fcrfen der Verwaltung, die im Bauausschuss schon als \u201eErpressung\u201c bezeichnet wurden.<br \/>\n<\/strong>Ihre Analyse und Kritik k\u00f6nnen wir nicht nachvollziehen. Die Teilung von Bebauungspl\u00e4nen ist st\u00e4ndige Praxis. Den Erhalt der Robotronkantine als herausragendes Bauwerk der Ostmoderne begr\u00fc\u00dfen wir ausdr\u00fccklich.<\/p>\n<p><strong> 10. Wie beurteilen Sie bisherige Planungen\/Umsetzungen, bzw. welche Entwicklung w\u00fcnschen Sie sich f\u00fcr konkrete Stadtentwicklungsprojekte, z.B. einige oder alle der folgenden?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Neumarkt und Umfeld; Hotel Stadt Rom, Durchbruch Moritzstra\u00dfe<\/strong><\/li>\n<li><strong>Neust\u00e4dter Markt \/ K\u00f6nigsufer; Narrenh\u00e4usel<\/strong><\/li>\n<li><strong>Lingnerstadt \/ Robotron-Areal; Palais Oppenheim<\/strong><\/li>\n<li><strong>N\u00f6rdliche Pirnaische Vorstadt (zwischen Rathenauplatz und Sachsenplatz); Venezianisches Haus<\/strong><\/li>\n<li><strong>Postplatz \/ Wallstra\u00dfe \/ Marienstra\u00dfe; Promenadenring West<\/strong><\/li>\n<li><strong>Ferdinandplatz; Verwaltungszentrum<\/strong><\/li>\n<li><strong>Wiener Platz \/ Umfeld Hauptbahnhof<\/strong><\/li>\n<li><strong>Packhofareal<\/strong><\/li>\n<li><strong>Hafencity \/ Alter Leipziger Bahnhof<\/strong><\/li>\n<li><strong><strong>Sachsenbad<\/strong><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Hotel Stadt Rom: Die Entscheidung ist gefallen, die Wegr\u00fcckung aus der alten Achse ist ungl\u00fccklich.<br \/>\nNarrenh\u00e4usl: Zum Gl\u00fcck hat sich der Stadtrat nicht f\u00fcr den Bauzustand 1945, sondern einen barocken entschieden.<br \/>\nNeust\u00e4dter Markt: Keine Bebauung um den Goldenen Reiter, Erhalt der Figur der 1970er.<br \/>\nK\u00f6nigsufer: Verwirklichung des Siegerentwurfs von Albers in der Weiterbearbeitung des Bauausschusses.<br \/>\nLingnerstadt: Erhalt der Robotronkantine, Bebauung zwischen Hygiene-Museum und Petersburger Stra\u00dfe wie von Kulka geplant. Leider ist die Wiedererrichtung des Palais Oppenheim vom Tisch. Wir w\u00fcnschen uns eine naturnahe Freilegung des Kaitzbachs.<br \/>\nPromenadenring West: Lassen wir ihm Zeit, sich zu entwickeln.<br \/>\nFerdinandplatz: Das neue Verwaltungszentrum wird \u00fcberraschend gut, die Fassadenverkleidung d\u00fcrfte gelingen. Die Platzplanung ist sehr ansprechend und f\u00fcgt sich st\u00e4dtebaulich hervorragend ein.<br \/>\nWiener Platz: Die geplante Fassung im Osten und Westen durch Hochh\u00e4user d\u00fcrfte dem Platz gut tun. Im \u00fcbrigen ist der Raum durch mehr Gr\u00fcn aufzuwerten, was allerdings durch die Fehlplanung der Nachwendezeit sehr erschwert wird.<br \/>\nPackhofareal: Die Planung zu den Neubauten des Landtags und seine freiraumplanerische Einbettung haben sehr gewonnen. Gegen\u00fcber der Devrientstra\u00dfe ist die st\u00e4dtebauliche Idee der Sichtachse zur Yenidze einzuhalten und der Park an der Marienbr\u00fccke zu bewahren.<br \/>\nAlter Leipziger Bahnhof: Das Wettbewerbsergebnis mit seiner gro\u00dfen gr\u00fcnen Mitte ist umzusetzen und die kulturellen Nutzungen an der Spitze zu erhalten. Der Gedenkort an die Deportation der Dresdner J\u00fcdinnen und Juden ist bis 2025 einzurichten.<br \/>\nSachsenbad: Das wichtige Baudenkmal der 1920er Jahre ist zu erhalten und einer Nutzung zuzuf\u00fchren. Die Idee, wieder ein Hallenbad einzurichten, ist aus finanziellen und kapazit\u00e4ren Gr\u00fcnden nicht durchf\u00fchrbar.<\/p>\n<p><strong>11. Bef\u00fcrworten Sie unseren st\u00e4dtebaulichen Vorschlag, die riesigen Abstandsfl\u00e4chen entlang der Sankt Petersburger Stra\u00dfe (nach der angestrebten Entwidmung als Bundesstra\u00dfe) zwischen Georgplatz und Carolabr\u00fccke in ihrer Ausdehnung zu reduzieren, um den Georgplatz, Pirnaischen Platz und Rathenauplatz als attraktive, baulich eng gefasste Stadtpl\u00e4tze wieder zu urbanen R\u00e4umen werden zu lassen, und daf\u00fcr, soweit m\u00f6glich, den historischen Stadtgrundriss als Grundlage zu nehmen, d. h. die Stra\u00dfe innenstadtnah verlaufen zu lassen und die Pirnaische Vorstadt auf den frei werdenden Fl\u00e4chen n\u00e4her an die Innenstadt zu r\u00fccken, u. a. durch Wiederbebauung des \u201eRings\u201c, also der von den von Postkartenansichten bekannten Kopfbauten \u201eKaiserpalast\u201c, \u201eRedlichhaus\u201c, \u201eMohren-Apotheke\u201c eingefassten Geb\u00e4udereihen, deren Flurst\u00fcckzuschnitte heute noch vorhanden sind?<br \/>\n<\/strong>Eine Verschmalerung der Petersburger Stra\u00dfe begr\u00fc\u00dfen wir, sehen daf\u00fcr aber politisch keine reale Chance. Eine Wiederherstellung der von Ihnen genannten Leitbauten stehen wir eher skeptisch gegen\u00fcber. Vielmehr sollte eine zeitgem\u00e4\u00dfe urbane Form gefunden werden.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>22. Mai 2024<br \/>\n<a id=\"NipB\"><\/a>Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;Netzwerks inklusive politische Bildung&#8220;<\/h2>\n<p class=\"western\"><strong>1. Leichte Sprache in Beh\u00f6rden-Dokumenten<\/strong><br \/>\nIn Deutschland verstehen viele Leute schwere Texte von \u00c4mtern nicht gut. Wenn \u00c4mter Leichte Sprache nutzen, verstehen alle ihre Rechte und Pflichten besser. Das hilft ihnen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.<\/p>\n<p class=\"western\"><em><b>Frage: Wollen Sie daf\u00fcr sorgen, dass \u00c4mter immer Leichte Sprache verwenden m\u00fcssen?<br \/>\n<\/b><\/em>In \u00c4mtern, Krankenh\u00e4user und beim Arzt soll man leichte Sprache verwenden.<br \/>\nDaf\u00fcr werden wir k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p class=\"western\"><strong>2. Inklusion verstehen und umsetzen<\/strong><br \/>\nInklusion bedeutet, dass alle Menschen mitmachen k\u00f6nnen, auch Menschen mit Behinderungen.<br \/>\nDas ist wichtig f\u00fcr Gerechtigkeit.<\/p>\n<p class=\"western\"><em>Frage: Was bedeutet Inklusion f\u00fcr Sie und was wollen Sie tun, um Inklusion \u00fcberall zu verbessern?<br \/>\n<\/em>Alle Menschen m\u00fcssen am Leben teilhaben.<br \/>\nDaf\u00fcr brauchen wir Barrierefreiheit in Bussen und Bahnen, in \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden, auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen, in Schulen und Kitas, in Krankenh\u00e4user und beim Arzt.<br \/>\nWir brauchen leichte Sprache auch in Museen, in Sportst\u00e4tten und B\u00fcchereien.<\/p>\n<p class=\"western\"><strong>3. Zusammenarbeit mit Selbstvertretern<\/strong><br \/>\nEs ist wichtig, dass Menschen, die sich selbst vertreten, in der Politik mitreden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"western\"><em>Frage: Wie arbeitet Ihre Partei mit Selbstvertretern zusammen und wie f\u00f6rdern Sie, dass diese Menschen mitmachen k\u00f6nnen?<br \/>\n<\/em>Selbstvertreter treten f\u00fcr uns an.<br \/>\nMan kann sie w\u00e4hlen.<br \/>\nSie sollen selbst in der Politik mitreden.<\/p>\n<p class=\"western\"><strong>4. F\u00f6rderung einfache Sprache in der Partei-Arbeit<br \/>\n<\/strong>Einfache Sprache hilft allen, Texte besser zu verstehen. Das ist wichtig f\u00fcr Menschen, die sich politisch engagieren wollen.<\/p>\n<p class=\"western\"><em><b>Frage: Gibt es in Ihrer Partei Menschen, die sich f\u00fcr einfache Sprache einsetzen?<br \/>\n<\/b><\/em>Ja. Unser Wahlprogramm gibt es in leichter Sprache.<\/p>\n<p class=\"western\"><strong>5. Gleichberechtigung von Menschen mit geistiger Behinderung<\/strong><br \/>\nEs ist wichtig, dass Menschen mit geistiger Behinderung die gleichen Rechte haben, um \u00fcberall mitmachen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"western\"><em><b>Frage: Was tut Ihre Partei, um die Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung zu st\u00e4rken?<br \/>\n<\/b><\/em>Wir fordern leichte Sprache in Beh\u00f6rden und beim Arzt.<br \/>\nEs soll Museums-F\u00fchrungen in leichter Sprache geben.<br \/>\nEs soll mehr B\u00fccher in leichter Sprache in den B\u00fcchereien geben.<\/p>\n<p class=\"western\"><strong>6. Position zur Werkstattarbeit<\/strong><br \/>\nIn Werkst\u00e4tten f\u00fcr Menschen mit Behinderung gibt es oft Probleme wie keinen Mindestlohn.<\/p>\n<p class=\"western\"><em>Frage: Was denken Sie \u00fcber die Arbeitssituation in Werkst\u00e4tten und was wollen Sie daran \u00e4ndern?<br \/>\n<\/em>Menschen in Werkst\u00e4tten sollen gerechten Lohn bekommen.<br \/>\nDie Arbeit muss eine Chance f\u00fcr eine richtige Arbeit sein.<br \/>\nEs muss Weiterbildung geben.<\/p>\n<p class=\"western\"><strong>7. Barrierefreies Wohnen<\/strong><br \/>\nBarrierefreie Wohnungen sind wichtig, damit Menschen mit k\u00f6rperlichen Einschr\u00e4nkungen selbstst\u00e4ndig leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"western\"><em>Frage: Was macht Ihre Partei, um mehr barrierefreie Wohnungen zu schaffen?<br \/>\n<\/em>Die Stadt soll gen\u00fcgend barrierefreie Wohnungen bauen.<br \/>\nVorhandene Wohnungen muss die Stadt gut erneuern.<\/p>\n<p class=\"western\"><strong>8. Bildungsurlaub in Sachsen<\/strong><br \/>\nIn Sachsen gibt es keinen Bildungsurlaub. Bildungsurlaub ist wichtig f\u00fcr die Weiterbildung.<\/p>\n<p class=\"western\"><em>Frage: Warum gibt es in Sachsen keinen Bildungsurlaub und was wollen Sie \u00e4ndern?<br \/>\n<\/em>Die Politiker wollen das nicht.<br \/>\nUnsere Mitglieder unterst\u00fctzen den Volksantrag f\u00fcr Bildungsurlaub.<\/p>\n<p class=\"western\"><strong>9. Assistenz f\u00fcr Menschen mit Behinderung<\/strong><br \/>\nMenschen mit Behinderungen brauchen oft Hilfe, um am Leben in der Gesellschaft teilzunehmen. Diese Hilfe nennt man Assistenz.<\/p>\n<p class=\"western\"><em>Frage: Wie will Ihre Partei daf\u00fcr sorgen, dass Menschen mit Behinderungen die Assistenz bekommen, die sie brauchen und dass diese nicht abgelehnt wird?<br \/>\n<\/em>Wir wollen Gemeinschafts-H\u00e4user.<br \/>\nSie sollen f\u00fcr jeden einfach erreichbar sein.<br \/>\nDort sollen die Menschen f\u00fcr ihre Antr\u00e4ge gute Hilfe bekommen.<\/p>\n<p class=\"western\"><strong>10. Freistellung von Selbstvertretern<\/strong><br \/>\nMenschen mit Behinderungen, die in Werkst\u00e4tten arbeiten und sich politisch engagieren, brauchen manchmal frei, um diese Arbeit machen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"western\"><em>Frage: Unterst\u00fctzt Ihre Partei, dass diese Menschen frei bekommen, um sich politisch zu engagieren?<br \/>\n<\/em>Wir unterst\u00fctzen das sehr.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>20. Mai 2024<br \/>\n<a id=\"HT\"><\/a>Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;Hufewiesen Trachau e.V.&#8220;<\/h2>\n<p><strong>Wie stellen sie sich die Hufewiesen im Jahr 2033 vor?<br \/>\n<\/strong>Im Jahr 2033 ist der gr\u00f6\u00dfte Teil der Hufewiesen teils Wald, teils halboffene Parklandschaft, teils in g\u00e4rtnerischer Nutzung mit Gem\u00fcseg\u00e4rten und Streuobstwiesen. Das Gel\u00e4nde verzahnt halb\u00f6ffentliche und \u00f6ffentliche Nutzungen in einem spannenden Mosaik. Die Hufewiesen dienen als Stadtteilpark in vorbildlicher Weise der Mikroklimatisierung und Naherholung der umliegenden Wohnquartiere und erf\u00fcllen so das Leitthema der BUGA 2033.<\/p>\n<p><strong>Wie w\u00fcrden Sie die Anspr\u00fcche des Gr\u00fcn und der Naherholung in Einklang bringen?<br \/>\n<\/strong>Mit geschickten Schwerpunktsetzungen in flie\u00dfenden \u00dcberg\u00e4ngen k\u00f6nnen die Anspr\u00fcche eines gesch\u00fctzten Waldes und einer halboffenen, teilgenutzten Landschaft mit den Anspr\u00fcchen auf Naherholung in Einklang gebracht werden.<\/p>\n<p>Eine Orientierung an traditioneller, an den Hof gebundenen, b\u00e4uerlichen Nutzung bietet sich an: Gem\u00fcse- und Obstg\u00e4rten, zeitgem\u00e4\u00df umgedeutet als Fl\u00e4chen zum halb\u00f6ffentlichen Stadtg\u00e4rtnern, lehnen sich an die vorhandene Bebauung an. In einer n\u00e4chsten Zone k\u00f6nnen nicht st\u00f6rende und nicht versiegelnde Freizeitangebote stehen, die in die halboffene und \u00f6ffentliche Landschaft \u00fcbergehen. Hier bietet sich eine Weidenutzung, auch zur Offenhaltung, an. Schlie\u00dflich sollte es auch eine Waldzone im Prozessschutz geben, die, zwar durch Wegesystem erschlossen, auch unzug\u00e4ngliche &#8222;wilde&#8220; Bereiche umfasst.<\/p>\n<p><strong>Einbeziehung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger<br \/>\n<\/strong>Hier bieten sich die M\u00f6glichkeiten der B\u00fcrgerbeteiligungssatzung, wie Informationsveranstaltungen und B\u00fcrgerempfehlungen nach Planungszellen oder B\u00fcrgerversammlungen, an, auf die nach Sammlung der erforderlichen Anzahl von Unterschriften ein Anspruch besteht.<\/p>\n<p><strong>Umsetzung des Stadtratsbeschlusses<br \/>\n<\/strong>Wieso die Stadtverwaltung 6 Jahre nach Stadtratsbeschluss nicht in der Lage ist, einen Bebauungsplan zu erstellen, erschlie\u00dft sich uns nicht. Wir haben daf\u00fcr null Verst\u00e4ndnis. Der Stadtratsbeschluss enth\u00e4lt bereits den politischen Kompromiss zwischen den Interessen des Eigent\u00fcmers und dem \u00f6ffentlichen Interesse an der Erhaltung der Hufewiesen. Wie so oft torpediert die Stadtverwaltung politische Beschl\u00fcsse durch Aussitzen, wenn sie ihr nicht passen.<\/p>\n<p><strong>Was m\u00f6chten wir noch mitteilen?<br \/>\n<\/strong>Wir Dissident:innen stehen f\u00fcr Diskussionen \u00fcber die Zukunft der Hufewiesen gerne zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>14. Mai 2024<br \/>\n<a id=\"SRTUDD\"><\/a>Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;StuRa der TU-Dresden&#8220;<\/h2>\n<p><strong>1. Soziales \u2014 Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe an der Stadtgesellschaft muss vorangebracht werden.<\/strong><\/p>\n<p><strong>a. Zivilgesellschaftliches Engagement ist mit Infrastruktur, Finanzierung sowie in weiteren Bedarfen zu unterst\u00fctzen.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>b. Soziale Beratungsangebote, insbesondere psychosozialer Beratungsstellen, sind ohne Mittelk\u00fcrzungen zu erhalten und auszubauen.<br \/>\n<\/strong>Ja, wir schlagen die Schaffung von Gemeinschaftsh\u00e4usern in den Stadtteilen mit diesen Aufgaben vor.<\/p>\n<p><strong>c. Wohnraum und st\u00e4dtische Infrastruktur sind barrierefrei zu gestalten, um Teilhabe zu erm\u00f6glichen.<br \/>\n<\/strong>Ja, leider fehlt es beim \u00d6PNV und Fu\u00dfverkehr daran, verst\u00e4ndliche Sprache ist anzuwenden.<\/p>\n<p><strong>d. Die soziale Durchmischung der Wohnbebauung ist durch soziale Erhaltungssatzungen zu wahren.<br \/>\n<\/strong>Ja, wir schlagen Milieuschutzsatzungen f\u00fcr Teile der Neustadt, Pieschens und L\u00f6btaus vor.<\/p>\n<p><strong>e. Der st\u00e4dtische Wohnungsbau ist zu Gunsten langfristig g\u00fcnstiger Wohnungen voranzutreiben.<br \/>\n<\/strong>Ja, auch unter Einsatz von Haushaltsmitteln der Stadt.<\/p>\n<p><strong>f. Die Quote von Sozialwohnungen bei Neubauten ist in jedem Fall auf 30% anzuheben.<br \/>\n<\/strong>Ja, wir schlagen 50% Sozialbauquote in Bebauungspl\u00e4nen vor.<\/p>\n<p><strong>g. Partizipative Organisationsformen von Wohneigentum wie Genossenschaften und Miethaussyndikate sind zu unterst\u00fctzen.<br \/>\n<\/strong>Ja, wir wollen, dass die Stadt geeignete H\u00e4user an kleine Wohngenossenschaften und Mietsh\u00e4usersyndikate verkauft.<\/p>\n<p><strong>h. Wohngeldantr\u00e4ge sollen z\u00fcgig und unb\u00fcrokratisch bearbeitet werden.<br \/>\n<\/strong>Ja, leider wurde unser entsprechender Antrag im Stadtrat abgelehnt.<\/p>\n<p><strong>i. Unkomplizierte Vorschusszahlungen f\u00fcr Wohngeld sind zu erm\u00f6glichen.<br \/>\n<\/strong>Ja, leider wurde unser entsprechender Antrag im Stadtrat abgelehnt.<\/p>\n<p><strong>j. Zur Finanzierung h\u00f6herer Aufwendungen f\u00fcr den Umzug ist eine Umzugspauschale f\u00fcr Studierende, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende zu schaffen.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>k. Internationalen Studierenden ist bedarfsgerechte Unterst\u00fctzung bereitzustellen, unter anderem, indem Verwaltungsvorg\u00e4nge m\u00f6glichst vollst\u00e4ndig auf Englisch angeboten werden.<br \/>\n<\/strong>Ja, wir bieten schon unser Wahlprogramm auch auf Englisch an.<\/p>\n<p><strong>l. Die Stadt hat sich in der Beschaffung an sozialen Mindeststandards wie Tarifbesch\u00e4ftigung zu orientieren.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>2. Migration \u2014 Dresden soll eine tolerante, weltoffene Stadtgesellschaft bilden.<br \/>\n<\/strong>F\u00fcr Menschen, die nach Dresden fliehen oder hier ein neues Leben beginnen wollen, ist folgendes zu tun:<\/p>\n<p><strong>a. Ihnen ist menschenw\u00fcrdige, das hei\u00dft m\u00f6glich dezentrale, Unterbringung zu schaffen.<br \/>\n<\/strong>Ja, die Idee der CDU von Zeltst\u00e4dten lehnen wir ab.<\/p>\n<p><strong>b. Ihnen ist Inklusion in das gesellschaftliche Leben und den Arbeitsmarkt fair, schnell und unkompliziert zu erm\u00f6glichen.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>c. Sie sollen keine Diskriminierung wie die Verpflichtung zur Nutzung einer Bezahlkarte erfahren.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>d. Sie sollen breite Beratungs- und Unterst\u00fctzungsangebote seitens der Stadt Dresden erhalten.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>3. Kultur und Sport \u2014 Studierende sollen g\u00fcnstigen Zugang und gute Voraussetzungen f\u00fcr kulturelle und sportliche Angebote haben.<\/strong><\/p>\n<p><strong>a. Der st\u00e4dtische Kulturf\u00f6rdertopf ist ohne Mittelk\u00fcrzungen beizubehalten.<br \/>\n<\/strong>Neutral, weil Unwuchten zugunsten der &#8222;Hochkultur&#8220;<\/p>\n<p><strong>b. Verg\u00fcnstigungen f\u00fcr Studierende f\u00fcr Tickets zu Veranstaltungen st\u00e4dtischer Theater, Ch\u00f6re und Orchester sowie f\u00fcr den Zugang zu st\u00e4dtischen Sportst\u00e4tten sind beizubehalten und zu erweitern, subventioniert durch st\u00e4dtische Haushaltsgelder.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>c. Um die Rahmenbedingungen f\u00fcr studentische Kultur und studentischen Sport zu verbessern, ist ein unkompliziertes Angebot zur Vergabe st\u00e4dtischer R\u00e4ume zu \u00dcbungs- und Probezwecken zu schaffen.<br \/>\n<\/strong>Ja, aber auch f\u00fcr andere Gruppen!<\/p>\n<p><strong>d. R\u00e4ume zur Aneignung und St\u00e4rkung von Subkulturen sind verst\u00e4rkt einzurichten.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>e. St\u00e4dtische Sportst\u00e4tten sind zur Nutzung f\u00fcr die Allgemeinheit auszubauen.<br \/>\n<\/strong>Ja, insbesondere Schulsportanlagen.<\/p>\n<p><strong>f. Die Stadt Dresden soll sich um die Ausrichtung nachhaltiger Gro\u00dfveranstaltungen verst\u00e4rkt bem\u00fchen.<br \/>\n<\/strong>Neutral.<\/p>\n<p><strong>4. Gedenkkultur und Rechtsextremismus \u2014 Dresden braucht eine aktive Gedenkkultur.<\/strong><\/p>\n<p><strong>a. Die Stadt Dresden muss st\u00e4rker Position gegen erstarkenden Rechtsextremismus in der Gesellschaft beziehen.<br \/>\n<\/strong>Ja, wir fordern insbesondere einen Gedenkort am Zwangsarbeiterlager Gro\u00dfzschachwitz.<\/p>\n<p><strong>b. Das \u00f6ffentliche Gedenken zum 13. Februar ist abzuschaffen. Stattdessen soll das \u00f6ffentliche Gedenken den Fokus auf die Opfer des Nationalsozialismus legen und Opfernarrativen entgegenwirken.<br \/>\n<\/strong>Ja, insbesondere ist die Menschenkette kein wirksames Zeichen gegen die rechtsextremistische Vereinnahmung.<\/p>\n<p><strong>c. Die Stadtverwaltung muss ihren Ermessensspielraum nutzen, um die Aufm\u00e4rsche von Feinden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu verhindern.<br \/>\n<\/strong>Ja, wir fordern eine Gleichbehandlung von Anti-Nazi-Demos und ein Verbot des Vorbeimarsches an der Synagoge.<\/p>\n<p><strong>d. Ein angemessener Gedenkort f\u00fcr die Inhaftierten des Zwangsarbeiter*innenlagers Dresden-Sporbitz an der Stelle des ehemailigen Zwangsarbeiter*innenlagers ist zu schaffen.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>e. Das Rondell sowie insgesamt die Gedenkst\u00e4tte auf dem Dresdner Heidefriedhof sind in Bezug auf die Bombardierung am 13. Februar 1945 mindestens kritisch einzuordnen.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>f. Eine Gedenkst\u00e4tte am Alten Leipziger Bahnhof zur Erinnerung an die Deportationen des Nationalsozialismus ist errichten.<br \/>\n<\/strong>Ja, m\u00f6glichst bis 2025.<\/p>\n<p><strong>g. Eine Gedenkst\u00e4tte zur Erinnerung an den religi\u00f6s motivierten homophoben Anschlag in der Rosmaringasse ist zu errichten.<br \/>\n<\/strong>Nein, die Familie des Opfers lehnt dies ab.<\/p>\n<p><strong>5. Stadtentwicklung \u2014 Die Bedarfe von uns Studierenden sollen in der Stadtentwicklung ber\u00fccksichtigt werden.<\/strong><\/p>\n<p><strong>a. Die Interessensvertretung der verfassten Studierendenschaft ist bei Infrastrukturma\u00dfnahmen, die Studierende betreffen, kooperationswillig einzubinden.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>b. Der Transfer zwischen Wissenschaft, Institutionen des \u00f6ffentlichen Lebens und Wirtschaft ist zu intensivieren, vor allem im Hinblick auf Weiterentwicklung von Studierendenprojekten.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>c. Arbeitsr\u00e4ume im Freien sowie Co-Working-Spaces sind zu schaffen, ausgestattet mit technischer Infrastruktur wie Strom und WLAN.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>d. Administrative Vorg\u00e4nge sind zu beschleunigen und zu digitalisieren.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>e. Konsumfreie wetterunabh\u00e4ngige inklusive R\u00e4ume sind zu schaffen.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>f. Das Angebot kostenfreier \u00f6ffentlicher Toiletten ist auszubauen.<br \/>\n<\/strong>Ja, insbesondere auch einfache &#8222;unzerst\u00f6rbare&#8220; Anlagen wie in der Neustadt \/ Alaunstra\u00dfe.<\/p>\n<p><strong>g. Alle st\u00e4dteplanerischen Ma\u00dfnahmen sollen ein Gender-Mainstreaming durchlaufen. Geschlechtergerechtigkeit soll ein Fokus der Stadtentwicklung sein.<br \/>\n<\/strong>Ja, findet schon statt.<\/p>\n<p><strong>6. Klima und Umwelt \u2014 Dresden soll sich nachhaltig und klimagerecht entwickeln.<\/strong><\/p>\n<p><strong>a. Das Dresdner Treibhausgasbudget ist konsequent aber sozial gerecht einzuhalten, m\u00f6glichst durch Realisierung der Treibhausgasneutralit\u00e4t bis 2035, um mit 67-prozentiger Wahrscheinlichkeit die 1,5-Grad-Grenze mittlerer Erderw\u00e4rmung nicht zu \u00fcberschreiten.<br \/>\n<\/strong>Ja, leider hat der Stadtrat mit seiner Zustimmung zum &#8222;Dekarbonisierungskonzept&#8220; faktisch Emissionen bis 2055 abgesegnet (Wir Dissident:innen haben als einzige dagegen gestimmt).<\/p>\n<p><strong>b. In klimarelevanten Entscheidungen des Stadtrats sind wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Perspektiven zu st\u00e4rken.<br \/>\n<\/strong>Ja, deshalb haben wir Dissident:innen einen Klimabeirat durchgesetzt.<\/p>\n<p><strong>c. Abfallvermeidung und -reduktion sind konsequent anzustreben, etwa durch Reparaturm\u00f6glichkeiten und Ans\u00e4tze der Kreislaufwirtschaft.<br \/>\n<\/strong>Ja, leider wird dies durch die Planung einer M\u00fcllverbrennungsanlage in Dresden-Neustadt am Hammerweg unterlaufen.<\/p>\n<p><strong>d. Gr\u00fcn- und Biodiversit\u00e4tsfl\u00e4chen sind zu schaffen, unter anderem durch Fl\u00e4chenentsiegelung sowie begr\u00fcnte D\u00e4cher und Fassaden.<br \/>\n<\/strong>Ja, leider verhindert die Fossile Rechte die von der Stadt vorgeschlagene Begr\u00fcnungssatzung.<\/p>\n<p><strong>e. G\u00fcnstige klima- und umweltgerechte Energieversorgung, ohne M\u00fcllverbrennungsanlage und mit Minimierung negativer \u00f6kologischer Auswirkungen, ist zu gew\u00e4hrleisten.<br \/>\n<\/strong>Ja, durch Abw\u00e4rmenutzung, dezentrale Nahw\u00e4rmenetze mit Photovoltaik und W\u00e4rmepumpen, W\u00e4rmespeicher.<\/p>\n<p><strong>7. Mobilit\u00e4t \u2014 Der Umweltverbund soll orientiert an studentischen Bedarfen gest\u00e4rkt werden.<\/strong><\/p>\n<p><strong>a. Im Sinne einer klimagerechten Verkehrswende ist der Umweltverbund gegen\u00fcber dem motorisierten Individualverkehr zu attraktivieren. Dabei sollen Belastungen f\u00fcr die Gesundheit von Mensch und Umwelt vermieden werden<\/strong>.<br \/>\nJa, insbesondere streben wir jeweils Anteile von 30% am Modal Split bis 2030 f\u00fcr \u00d6V und Radverkehr an.<\/p>\n<p><strong>b. Infrastrukturprojekte zur F\u00f6rderung des Umweltverbunds sind schnell umzusetzen.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>c. Die Campuslinie ist z\u00fcgig umzusetzen \u2014 ohne effektive Verbreiterung der N\u00fcrnberger Stra\u00dfe und mit effektiver Verringerung der Gesamtbreite der Stra\u00dfe zuz\u00fcglich zur geplanten Reduzierung der Pkw-Fahrstreifen auf dem Zelleschen Weg.<br \/>\n<\/strong>Ja, leider wird der Zellesche Weg gerade wieder durch die Fossile Rechte blockiert.<\/p>\n<p><strong>d. Der \u00d6PNV ist zug\u00e4nglich zu gestalten \u2014 unabh\u00e4ngig der Verf\u00fcgbarkeit von Smartphones oder mobilem Internet. Das bedeutet, dass die DVB neben Handytickets allen Kund*innengruppen auf Wunsch auch Chipkarten gleichwertig und ohne Aufpreis zur Verf\u00fcgung stellt.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>e. Die Dresdener Konditionen des Semestertickets, die \u00fcber die Mindestanforderungen des Deutschlandtickets hinaus gehen, wie die M\u00f6glichkeit der Fahrradmitnahme, sind zu erhalten.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>f. Das Radverkehrskonzept ist z\u00fcgig umzusetzen und seine Ma\u00dfnahmen sind zu erweitern. Beides soll mit zus\u00e4tzlichen Planer*innen und mit besonderem Hinblick auf die Konnektivit\u00e4t gro\u00dfer Radverkehrsachsen geschehen, zum Beispiel durch Auf- und Abfahrten zwischen Elberadweg und Elbbr\u00fccken.<br \/>\n<\/strong>Ja, wobei wohngebietsnahe sichere Radwege f\u00fcr Kinder und alte Menschen wichtiger sind.<\/p>\n<p><strong>g. Mindestens 2 Meter breite und sichere Fahrradwege sind zu schaffen entlang der Fritz-L\u00f6ffler-Stra\u00dfe, Bergstra\u00dfe, M\u00fcnchner Stra\u00dfe, Caspar-David-Friedrich-Stra\u00dfe und allen weiteren Zubringerstra\u00dfen zu Campus Dresdner Hochschulen.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>h. Das MobiBike-Angebot ist um 1000 zus\u00e4tzliche Fahrr\u00e4der sowie nach Westen und Norden zu erweitern.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>i. Der Lastenradverleih des DVB ist um 30 Lastenr\u00e4der im Free-Floating-System zu erweitern.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<p><strong>j. Ein vom Autoverkehr getrenntes Netz an Fahrradstra\u00dfen ist zu schaffen.<br \/>\n<\/strong>Ja, insbesondere durch Schulstra\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>k. Die Stellplatzverordnung ist umwelt- und fl\u00e4chengerecht zu \u00fcberarbeiten \u2014 gegebenenfalls mit einer Quote von mindestens 30 Personen pro Stellplatz bei Hochschulen und Studierendenwohnheimen.<br \/>\n<\/strong>Ja, leider blockiert die Fossile Rechte die Vorschl\u00e4ge der Stadtverwaltung.<\/p>\n<p><strong>l. Autoarme Hochschulcampus mit hoher Aufenthaltsqualit\u00e4t und Fu\u00dfl\u00e4ufigkeit sind anzustreben.<br \/>\n<\/strong>Ja, das Campus-Konzept sowie die BUGA-Planungen sind eine gute Grundlage.<\/p>\n<p><strong>m. Taktverd\u00fcnnungen sowie das Einstellen von Verbindungen sind abzulehnen.<br \/>\n<\/strong>Ja, sie drohen aber, weil die Fossile Rechte bei der DVB k\u00fcrzen will.<\/p>\n<p><strong>n. Die DVB muss komplett in \u00f6ffentlicher Tr\u00e4gerschaft bleiben.<br \/>\n<\/strong>Ja.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>29. April 2024<br \/>\n<a id=\"VCD\"><\/a>Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;Verkehrsclub Deutschland&#8220;<\/h2>\n<p><strong>1. Ihre drei Themenschwerpunkte der Mobilit\u00e4tspolitik <\/strong><\/p>\n<p>Die Dresdner Mobilit\u00e4tspolitik ist trotz einiger Verbesserungen in den letzten Jahren immer noch autozentriert. Die Bed\u00fcrfnisse der \u00d6PNV-Fahrg\u00e4ste, der Radfahrer:innen und Fu\u00dfg\u00e4nger:innen werden vernachl\u00e4ssigt. Dies wollen wir \u00e4ndern. Der Umweltverbund muss das Auto als Hauptverkehrstr\u00e4ger abl\u00f6sen &#8211; aus Klimaschutzgr\u00fcnden wie aus Gr\u00fcnden einer sch\u00f6nen Stadt.<\/p>\n<p>Schwerpunkt sind daher der schnelle Ausbau eines sicheren Radnetzes, der Ausbau der Stra\u00dfenbahn auf einen modal split-Anteil von 30% und eine dem Bodenwert angemessene Bepreisung von Parkraum als dritte Finanzierungss\u00e4ule f\u00fcr den \u00d6PNV. Ohne R\u00fcckbau von Parkpl\u00e4tzen und breiten Einfallstrassen in die Innenstadt und die Stadtteilzentren wird es nicht gehen.<\/p>\n<p><strong>2. Wie tr\u00e4gt Ihre Politik zur Erh\u00f6hung der Lebensqualit\u00e4t bei?<\/strong><\/p>\n<p>Die Dissidenten-Fraktion hat im Stadtrat die Idee zeitweiliger Spielstra\u00dfen durchgesetzt. Hoffen wir, dass die Verwaltung sie nicht blockiert! Wir fordern eine Politik im Sinne des &#8222;Bruttokommunalgl\u00fccks&#8220;, nach der tats\u00e4chlichen Lebensqualit\u00e4t, die ma\u00dfgeblich durch eine gr\u00fcne, ruhige und sichere Wohn- und Arbeitsumgebung gewonnen wird.<\/p>\n<p>Wir fordern bei der Aufteilung des knappen Stra\u00dfenraums mehr Platz f\u00fcr Radfahrende und Fu\u00dfg\u00e4nger:innen auf Kosten der Autospuren. Haltepl\u00e4tze f\u00fcr &#8222;Elterntaxis&#8220; vor Kitas und Schulen lehnen wir ab. Wir setzen uns stattdessen f\u00fcr Schulstra\u00dfen ein, bei denen sichere Wege f\u00fcr Kinder durch bauliche Ma\u00dfnahmen gew\u00e4hrleistet werden.<\/p>\n<p><strong>3. Wir wird Dresden klimaresilient?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Klimaresilienz&#8220; hei\u00dft in erster Linie Klimaschutz. Dresden redet viel, aber erreicht viel zu wenig. Die &#8222;Klimab\u00fcrgermeisterin&#8220; gibt das Ziel der Klimaneutralit\u00e4t 2035 auf, obwohl das verbleibende Emissions-Restbudget genau dieses Ziel fordert!<\/p>\n<p>Das sogenannte &#8222;Dekarbonisierungskonzept&#8220; der SachsenEnergie, dem alle Fraktionen au\u00dfer den Dissidenten zugestimmt haben, ist ein Konzept zur Verl\u00e4ngerung der fossilen, zentralen Energieversorgung und daher nicht nur untauglich, sondern sch\u00e4dlich: Es blendet Klimagefahren und -kosten sowie k\u00fcnftige Betriebskosten aus, die dann der Energiekunde zu bezahlen hat.<\/p>\n<p>Stattdessen wollen alle au\u00dfer den Dissidenten eine M\u00fcllverbrennungsanlage in Dresden-Neustadt f\u00fcr 250 Mio \u20ac bauen. Eine MVA torpediert eine Kreislaufwirtschaft, verlangt M\u00fcllimporte nach Dresden und verewigt Treibhausgasemissionen wegen der langen Amortisationszeit der Anlage bis 2055, unverantwortlich!<\/p>\n<p><strong>4. Wann sind Parkgeb\u00fchren gerecht?<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die fossile Rechte sind kostenlose Parkpl\u00e4tze im \u00f6ffentlichen Raum ein Grundrecht der Autofahrer. Aber dieser steht f\u00fcr andere Verwendungen nicht mehr zur Verf\u00fcgung. Tats\u00e4chlich hat der \u00f6ffentliche Raum einen Wert, der vom Gutachterausschuss, einer unabh\u00e4ngigen Fachkommission, mit den Bodenrichtwerten gemessen wird. Gerechte Parkgeb\u00fchren m\u00fcssen sich also nach dem Bodenwert richten.<\/p>\n<p>Die Bodenrichtwerte in Dresden reichen von etwa 200 \u20ac je Quadratmeter bis zu \u00fcber 2000 \u20ac. Daher sind Bewohnerparkgeb\u00fchren von 240 \u20ac im Jahr f\u00fcr eine exklusive Parkm\u00f6glichkeit keinesfalls zu teuer. Im Gegenteil: 50 \u20ac f\u00fcr zwei Jahre sind eine groteske Verschleuderung \u00f6ffentlichen Verm\u00f6gens. Auch die Parkgeb\u00fchr von 2,70 \u20ac je Stunde in der Innenstadt ist viel zu niedrig. Die Mehreinnahmen sollten f\u00fcr den Ausbau des \u00d6PNV eingesetzt werden.<\/p>\n<p><strong>5. Wie sollen Gef\u00e4hrdungen durch Parkverkehr ausgeschlossen werden<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Mobilit\u00e4tswende brauchen wir vor allem ein sicheres Fu\u00df- und Radverkehrsnetz. Dazu geh\u00f6rt, dass Unf\u00e4lle durch ge\u00f6ffnete Autot\u00fcren durch gen\u00fcgend Abstand vermieden werden. Das Ordnungsamt darf nicht l\u00e4nger das Zuparken von abgesenkten Bordsteinen ignorieren, St\u00f6rfahrzeuge m\u00fcssen auch mal abgeschleppt werden! Wir brauchen einen Mentalit\u00e4tswechsel bei Polizei und Gerichten, die etwa Dr\u00e4ngeln oder zu geringe \u00dcberholabst\u00e4nde verfolgen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>6. Finanzierung der DVB<\/strong><\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich geh\u00f6ren die DVB zur zwingenden Daseinsvorsorge! Die DVB wurde jahrelang auf Kosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mit vergleichsweise geringen Zusch\u00fcssen aus dem Stadthaushalt vor allem durch Fahrgasteinnahmen finanziert. So kann die DVB die Ausbauten f\u00fcr die Mobilit\u00e4tswende aber nicht finanzieren, daher fordern wir den Aufbau einer st\u00e4ndigen dritten Finanzierungss\u00e4ule aus h\u00f6heren Parkgeb\u00fchren. Der Flughafen ist dagegen defizit\u00e4re und klimasch\u00e4dliche Luxusmobilit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>7. Brauchen wir neue Br\u00fccken und Tunnel?<\/strong><\/p>\n<p>Nein! Das sind sehr teure Scheinl\u00f6sungen, um der Notwendigkeit einer Reduzierung des Autoverkehrs auszuweichen. Eine neue Br\u00fccke im Dresdner Osten w\u00fcrde die Wohngebiete nach den Br\u00fcckenk\u00f6pfen \u00fcberfluten. Ein Tunnel unter dem Neust\u00e4dter Markt erfordert h\u00e4ssliche Rampen vor dem Finanzministerium und dem Japanischen Palais (siehe Wiener Platz). Zudem wird die K\u00f6pcke-Stra\u00dfe \/ Gr. Mei\u00dfner nicht schmaler, weil jeweils eine Richtungsfahrbahn f\u00fcr die Erschlie\u00dfung der Anlieger n\u00f6tig bleibt.<\/p>\n<p><strong>8. Finanzierung der Fu\u00dfverkehrsstrategie<\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn die Stadt das st\u00e4ndig behauptet: Es gibt nicht zu wenig Haushaltsmittel f\u00fcr den Fu\u00dfverkehr! Die Stadt ist seit Jahren nicht in der Lage, die vom Stadtrat eingestellten Mittel auszugeben. Leider hat sie andere Planungspriorit\u00e4ten, die erst einmal ge\u00e4ndert werden m\u00fcssen! Zudem besteht mit der Direktwahl der Stadtbezirksbeir\u00e4te und den Mitteln, die diese f\u00fcr Fu\u00dfwege bereitstellen k\u00f6nnen, weitere Finanzierungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p><strong>9. Radweg Albertstra\u00dfe<\/strong><\/p>\n<p>Der Radweg Albertstra\u00dfe ist ein gro\u00dfer Gewinn f\u00fcr den Radverkehr. Er muss jetzt sicher \u00fcber die Carolabr\u00fccke fortgesetzt werden. Das pr\u00e4ventive Geschrei der fossilen Rechten hat sich wie erwartet als sachlich haltlos erwiesen.<\/p>\n<p><strong>10. Drei wichtigste Mobilit\u00e4tsbeschl\u00fcsse des Stadtrats<\/strong><\/p>\n<p>Leider war die letzte Wahlperiode aufgrund der Patt-Situation im Stadtrat f\u00fcr die Mobilit\u00e4tswende verlorene Zeit. Der 2019 beschlossene \u00d6V-Ausbau wurde gestoppt. Zunehmend unterst\u00fctzt die Linke die autozentrierte Verkehrspolitik der fossilen Rechten.<\/p>\n<p>Immerhin gelang es, die seit 2003 stabilen Parkgeb\u00fchren etwas zu erh\u00f6hen. Aber die dringend n\u00f6tige Reform der Anwohnerparkgeb\u00fchren scheiterte. Den uns\u00e4glichen Beschluss der fossilen Rechten, jeden durch Radweg wegfallenden Parkplatz auszugleichen, kassierte zwar die Landesdirektion zu Recht. Aber diese destruktive Grundhaltung der fossilen Rechten bestimmt ihre Blockadepolitik bei allen Verkehrsvorhaben.<\/p>\n<p>Immerhin gelang der Beschluss zum Ausbau des Ullersdorfer Platzes als neuem \u00d6V-Knotenpunkt.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><strong>12. April 2024<\/strong><br \/>\n<a id=\"NE\"><\/a>Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;Netzwerks Existenzsicherung&#8220;<\/h2>\n<p><strong>1. Was ist Ihr wichtigstes sozialpolitisches Ziel f\u00fcr die Stadtratsperiode 2024-2029<\/strong><br \/>\n<strong>und wie gedenken Sie, dieses Ziel zu erreichen?<\/strong><\/p>\n<p>Wichtigste sozialpolitische Ziele sind, erstens die WID vor ihrer Zerschlagung zu bewahren und auszubauen sowie zweitens der Aufbau von Gemeinschaftsh\u00e4usern in den Stadtteilen. Hier sollen sozialr\u00e4umlich Beratungs- und Unterst\u00fctzungsleistungen aus einer Hand angeboten werden. Wir wollen die Teilhabe von Menschen mit Behinderung voranbringen.<\/p>\n<p>Zudem wollen wir die gesamte Stadtpolitik am &#8222;Bruttokommunalgl\u00fcck&#8220; orientieren, unser Wahlprogramm:<\/p>\n<p><em>&#8222;Das Bruttokommunalgl\u00fcck ergibt sich aus einer intakten und lebenswerten Umwelt, kultureller Vielfalt, dichten sozialen, aber repressionsfreien Beziehungen zwischen den Menschen sowie ihrer k\u00f6rperlichen und seelischen Gesundheit. Mit einer regelm\u00e4\u00dfigen Erfassung und Analyse sollen politische Entscheidungen und Mittel daran ausgerichtet werden, was das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Menschen dauerhaft steigert.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><strong>2. In Dresden besteht ein Bedarf an Sozialwohnungen f\u00fcr weitere 17.000 Wohnungen (SZ 25.01.2024). Die Belegungsrechte der Stadt Dresden bei der VONOVIA f\u00fcr ca. 10.000 Wohnungen laufen 2036 aus. Die WID verf\u00fcgte Ende 2023 \u00fcber 510 neu gebaute Wohnungen. Dazu rechnen kann man die 1213 Wohnungen, die die Stadt der VONOVIA abkaufen wird, was allerdings nicht ansatzweise reichen wird, um den enormen Bedarf an Sozialwohnungen zu decken.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wie will sich Ihre Partei f\u00fcr eine bedarfsdeckende Schaffung von Sozialwohnungen in der n\u00e4chsten Legislaturperiode im Dresdner Stadtrat einsetzen?<\/strong><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal geht es in der n\u00e4chsten Wahlperiode darum, dass nicht eine rechte Mehrheit im Stadtrat die erst 2017 gegr\u00fcndete Dresdner Wohnungsbaugesellschaft WID finanziell austrocknet oder gleich ganz verkauft, wie es die AfD offen fordert. Auch CDU und FDP sind nicht bereit, der WID die notwendigen Grundst\u00fccke und Haushaltsmittel zu geben.<\/p>\n<p>Die Stadt hat von der VONOVIA nicht nur 1200 Wohnungen erworben, sondern auch 18 Hektar Bauland, auf dem weitere 1200 Wohnungen errichtet werden k\u00f6nnen. Dies ist sehr wichtig, weil die Stadt die Wohngebiete selbst entwickeln kann. Aber das Ziel, in der Wahlperiode 2024 bis 2029 anteilig 7500 Sozialwohnungen zu errichten, ist ehrgeizig.<\/p>\n<p>Wir Dissident:innen treten daher daf\u00fcr ein, dass der Anteil mietpreisgebundenen Wohnraums bei Bebauungspl\u00e4nen (&#8222;kommunales Baulandmodell&#8220;) auf 50% erh\u00f6ht wird, nachdem Gr\u00fcne, CDU, SPD und FDP diesen Anteil auf 15% abgesenkt haben. Die Stadt k\u00f6nnte auch ihre Garagengrundst\u00fccke mit Wohnungen bebauen, wenn der Stadtrat dies nicht mit den Stimmen von AfD bis zur CDU sowie der Linken abgelehnt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Die Stadt soll kleine Mieter:innen-Genossenschaften oder Mietsh\u00e4usersyndikate erm\u00f6glichen und f\u00f6rdern. Wir wollen soziale Erhaltungssatzungen (\u201eMilieuschutz\u201c) gegen die Verdr\u00e4ngung von Mieterinnen und Mietern etwa f\u00fcr Neustadt, Pieschen und L\u00f6btau und ein Verbot der Zweckentfremdung f\u00fcr Touristenunterk\u00fcnfte.<\/p>\n<p>Wir treten zudem f\u00fcr eine Spekulationssteuer f\u00fcr erschlossene Baugrundst\u00fccke ein, die aber nicht bebaut werden, die Grundsteuer C. Mit ihren Einnahmen k\u00f6nnen Mieter:innen und kleine Hauseigent\u00fcmer:innen durch Absenkung der Grundsteuer B entlastet werden. Zudem wollen wir das Instrument des Baugebots f\u00fcr Bauruinen nach dem Baugesetzbuch nutzen.<\/p>\n<p><strong>3. Etwa 24.000 Dresdner*innen nutzen derzeit den Dresden-Pass. Inhaber*innen des Dresden-Passes k\u00f6nnen u.a. Fahrkarten zum erm\u00e4\u00dfigten Preis erwerben. Wird es mit Ihrer Partei weiterhin Fahrkarten zum Sozialtarif bei den Dresdner Verkehrsbetrieben und das erm\u00e4\u00dfigte Deutschlandticket f\u00fcr Menschen mit geringem Einkommen geben? Werden Sie sich f\u00fcr einen Ausbau des Angebotes f\u00fcr Dresden-Pass-Inhaber*innen einsetzen?<\/strong><\/p>\n<p>Wir treten f\u00fcr die Beibehaltung des Sozialtarifs und des erm\u00e4\u00dfigten Deutschland-Tickets f\u00fcr Dresden-Pass Inhaber:innen ein. Wir fordern von der DVB, Strafanzeigen f\u00fcr \u201eSchwarzfahren\u201c in Stra\u00dfenbahn und Bus zu unterlassen; 60 \u20ac \u201eErh\u00f6htes Bef\u00f6rderungsentgelt\u201c sind Strafe genug!<\/p>\n<p>Die Dissidenten-Fraktion hat im Stadtrat ein Verbot von Energiesperren erreicht. Leider war das der SachsenEnergie mit R\u00fcckendeckung des OB egal. Wir halten an diesem Ziel fest.<\/p>\n<p>In unserem Wahlprogramm fordern wir, dass Menschen mit einem Grad der Behinderung von 50 und mehr den Dresden-Pass beantragen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><strong>4. Die Aufnahme und Unterbringungen von Gefl\u00fcchteten ist eine Pflichtaufgabe der Kommune. F\u00fcr eine erfolgreiche Integration und zur St\u00e4rkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes ist eine angemessene soziale Betreuung von Gefl\u00fcchteten \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum unabdingbar. Daf\u00fcr braucht es eine ausk\u00f6mmliche Finanzierung. Wie will Ihre Partei eine bedarfsgerechte Betreuung sicherstellen? Welchen Betreuungsschl\u00fcssel sehen Sie als bedarfsgerecht an?<\/strong><\/p>\n<p>Eine gute Unterbringung und soziale Betreuung Gefl\u00fcchteter ist wesentlich f\u00fcr die Integration. Wir halten einen Betreuungsschl\u00fcssel von 1 zu 50 f\u00fcr erforderlich. Zudem setzen wir uns f\u00fcr Bargeld statt Bezahlkarten sowie f\u00fcr einen Krankenkassenzugang f\u00fcr alle Gefl\u00fcchteten von Anfang an ein. Die Aufhebung des Beschlusses zu Dresden als &#8222;Sicherem Hafen&#8220; wollen wir r\u00fcckg\u00e4ngig machen. Dresden soll Partnerstadt des neuen Schiffs f\u00fcr \u201eMission Lifeline\u201c werden.<\/p>\n<p><strong>5. Die Stadt Dresden finanziert oder beteiligt sich an der Finanzierung von stadtweiten Unterst\u00fctzungsangeboten f\u00fcr Menschen mit geringem Einkommen. Dazu geh\u00f6ren u.a. <\/strong><strong>Ausgabestellen f\u00fcr Lebensmittel, Sozialkaufh\u00e4user, Schuldnerberatungsstellen sowie <\/strong><strong>Beratungs- und Kontaktstellen f\u00fcr Menschen ohne Erwerbst\u00e4tigkeit. Werden Sie das Netz dieser sozialen Leistungen weiter im bisherigen Umfang f\u00f6rdern? Haben Sie konkrete Pl\u00e4ne zur Erweiterung des Angebots?<\/strong><\/p>\n<p>Wir wollen &#8222;Gemeinschaftsh\u00e4user&#8220; in jedem Stadtteil entwickeln. In unserem Wahlprogramm hei\u00dft es dazu:<\/p>\n<p><em>&#8222;Hier sollen soziale und gesundheitliche Beratungs- und Unterst\u00fctzungsangebote barrierefrei f\u00fcr alle zug\u00e4nglich sein. Gemeinschaftsh\u00e4user sollen mit Kitas, Schulen oder Vereinen zusammenarbeiten. Als Zentren kultureller Bildung und B\u00fcrgerbeteiligung sollen sie ein vielf\u00e4ltiges Gemeinschaftsleben f\u00f6rdern. Die fach\u00fcbergreifende Arbeit soll durch qualifiziertes Personal getragen und von ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen unterst\u00fctzt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Verantwortlichen sollen dem jeweiligen Stadtbezirksbeirat \u00fcber ihre Arbeit berichten und von diesen gef\u00f6rdert werden, um den sozialr\u00e4umlichen Bezug und die demokratische Verantwortung im Stadtbezirk zu st\u00e4rken. Sie sollen vorrangig in Stadtteilen mit hohem Unterst\u00fctzungsbedarf entstehen.&#8220;<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h2>2. April 2024<br \/>\n<a id=\"OGR\"><\/a>Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine der &#8222;Omas gegen Rechts Dresden&#8220;<\/h2>\n<p><strong>Unsere Idee ist, methodisch unterst\u00fctzt, Ausz\u00fcge aus den Wahlprogrammen der Parteien \/ Initiativen zum Diskussionseinstieg zu nutzen. Dazu bitten wir sie um ihre Mithilfe. Ist es ihnen m\u00f6glich, bis 10. April 2024 zu folgenden Themen kurze und b\u00fcndige Aussagen zu treffen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Wohnen (Mietspiegel, sozialer Wohnungsbau)<br \/>\n<\/strong>Was ist uns wichtig:<\/p>\n<ul>\n<li>Erhalt und Ausbau der WID<\/li>\n<li>Erh\u00f6hung der Quote f\u00fcr sozialen Wohnungsbau in Bebauungspl\u00e4nen von 15 auf 50%<\/li>\n<li>Milieuschutzsatzungen f\u00fcr Pieschen, die Neustadt und L\u00f6btau<\/li>\n<li>Ver\u00e4u\u00dferung st\u00e4dtischer Grundst\u00fccke an kleine Mieter:innen-Genossenschaften oder Mietsh\u00e4usersyndikate<\/li>\n<li>Schaffung von Mieterinnenbeir\u00e4ten<\/li>\n<li>Absenkung der Grundsteuer B und Erhebung einer Grundsteuer C f\u00fcr baureife unbebaute Grundst\u00fccke<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2. Bildung (Schul-Essensgeb\u00fchren, Kita- und Hortgeb\u00fchren, Schulpsychologen) Frauen \/ Familie\/Jugend (Projektf\u00f6rderung, Gleichstellungs- und Jugendarbeit, Jugendzentren, Spielpl\u00e4tze, Ehrenamtsf\u00f6rderung)<br \/>\n<\/strong>Was ist uns wichtig:<\/p>\n<ul>\n<li>vern\u00fcnftige Betreuungsschl\u00fcssel in Kitas<\/li>\n<li>Mindestens eine Gemeinschaftsschule in jeder der sechs Planungsregionen<\/li>\n<li>Barrierefreiheit auch in &#8222;Mobilen Raumeinheiten&#8220;<\/li>\n<li>bessere Verg\u00fctung f\u00fcr Schulbegleiter:innen und Ganztags-Lehrende<\/li>\n<li>mehr Gr\u00fcn auf den Schulh\u00f6fen<\/li>\n<li>sp\u00e4terer Unterrichtsbeginn<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>3. Sicherheit \/ Ordnung (Stadtbeleuchtung, Nachtschlichter, soziale Brennpunkte, Polizeipr\u00e4senz, Video\u00fcberwachung, Alkoholverbot)<br \/>\n<\/strong>Was ist uns wichtig:<\/p>\n<ul>\n<li>Gew\u00e4hrleistung von Ordnung &amp; Sicherheit durch soziale L\u00f6sungen statt Repression durch Ordnungsbeh\u00f6rden<\/li>\n<li>keine Bevorzugung von Nazidemos<\/li>\n<li>radikale Beschr\u00e4nkung privater Feuerwerke<\/li>\n<li>konsequente Verfolgung von Gehwegparkern<\/li>\n<li>Verbot von Laubbl\u00e4sern<\/li>\n<li>Entkriminalisierung des Schwarzfahrens, 60 \u20ac &#8222;erh\u00f6htes Bef\u00f6rderungsentgelt&#8220; reichen<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>4. Klimaschutz \/ Umwelt (Stadtgr\u00fcn, Fahrradwege, \u00d6PNV, Parkgeb\u00fchren, Stra\u00dfenausbau, Deutschlandticket, Mobilit\u00e4t)<br \/>\n<\/strong>Was ist uns wichtig:<br \/>\n1. Radikaler Klimaschutz<\/p>\n<ul>\n<li>Klimaneutralit\u00e4t 2035<\/li>\n<li>echte Dekarbonisierung der Sachsenenergie<\/li>\n<li>Ausbau der Erneuerbaren Energien, B\u00fcrgerwindr\u00e4der, Abw\u00e4rme- und Gro\u00dfw\u00e4rmenutzung, Einspeisung dezentraler erneuerbarer W\u00e4rme<\/li>\n<li>keine M\u00fcllverbrennungsanlage in der Neustadt<\/li>\n<li>Mobilit\u00e4tswende gegen die Autovorrangpolitik der fossilen Rechten<\/li>\n<\/ul>\n<p>2. Vorrang f\u00fcr den Rad- und Fu\u00dfverkehr<\/p>\n<ul>\n<li>Sichere Radinfrastruktur<\/li>\n<li>Radvorrangroute auf dem 26er Ring<\/li>\n<li>Radwege auf dem Blauen Wunder<\/li>\n<li>Abschaffung der &#8222;Bettelampeln&#8220;<\/li>\n<li>Schulstra\u00dfen statt Halteorte f\u00fcr &#8222;Elterntaxis&#8220;<\/li>\n<li>Entfernung von Falschparkern<\/li>\n<li>mindestens 12 Mio \u20ac \/ Jahr im Stadthaushalt f\u00fcr den Radverkehr<\/li>\n<\/ul>\n<p>3. Ausbau f\u00fcr Stra\u00dfenbahn und Bus<\/p>\n<ul>\n<li>Schnelle Umsetzung des Stadtbahnprogramms, der Strecke K\u00f6nigsbr\u00fccker Stra\u00dfe, der Linie Johannstadt &#8211; Plauen, Verl\u00e4ngerung der Linie 8 zu TSMC<\/li>\n<li>Vorrangschaltungen<\/li>\n<li>Barrierefreiheit der Haltestellen und Umstiege<\/li>\n<li>Ausbau der S-Bahn ins Umland<\/li>\n<\/ul>\n<p>4. R\u00fcckbau von Autoinfrastruktur: Paris als Vorbild<\/p>\n<ul>\n<li>R\u00fcckbau der Einfallschneisen (etwa K\u00f6pcke- \/ Gro\u00dfe Mei\u00dfner-Stra\u00dfe, Petersburger Stra\u00dfe, Sch\u00e4ferstra\u00dfe)<\/li>\n<li>R\u00fcckbau von Parkpl\u00e4tzen in Innenstadt und Stadtteilzentren zugunsten sch\u00f6ner Stadtr\u00e4ume<\/li>\n<li>Erh\u00f6hung der Parkgeb\u00fchren in der Innenstadt<\/li>\n<li>Parkgebiete f\u00fcr Bewohner:innen bei Parkdruck, dort bodenwertgerechte Jahresgeb\u00fchren von mindestens 240 \u20ac, damit Querfinanzierung der DVB<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>5. Wirtschaft (Mega-Industrieansiedlung, Chipfabriken, Globusmarkt, Mittelstand, BUGA)<br \/>\n<\/strong>Was ist uns wichtig:<\/p>\n<ul>\n<li>nachhaltige, in die gemeinschaftliche Stadtentwicklung eingebundene Ansiedlung gro\u00dfer Unternehmen<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzung lokaler Projekte, Initiativen, Unternehmensgr\u00fcndungen (Start-Ups) oder Unternehmenserweiterungen durch B\u00fcrger-Fonds<\/li>\n<li>ein Konzept f\u00fcr die Bundesgartenschau 2033 in Dresden, das Klimaanpassung vorbildlich und beispielhaft umsetzt<strong><br \/>\n<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>6. Kultur \/ Sport (kulturelle Vielfalt, F\u00f6rderung von Kleinprojekten, B\u00e4derkonzept, Sporthallen, kostenloser Museumsbesuch)<br \/>\n<\/strong>Was ist uns wichtig:<\/p>\n<ul>\n<li>Erhalt des kostenfreien Eintritts f\u00fcr Dresden-Pass-Inhaber:innen in 10 Museen der Stadt und des Platzangebot in Konzerten und Vorstellungen st\u00e4dtischer Einrichtungen<\/li>\n<li>Erhalt und Nutzung der ehemaligen Robotron-Kantine als neues st\u00e4dtisches Kunsthaus f\u00fcr Dresden<\/li>\n<li>Erleichterung nichtkommerzieller Stra\u00dfen- und Stadtteilfeste durch Abbau b\u00fcrokratischer H\u00fcrden<\/li>\n<li>Ausbau von ertastbaren Stadtmodellen<\/li>\n<li>in den st\u00e4dtischen Bibliotheken das Angebot an B\u00fcchern in leicht verst\u00e4ndlicher Sprache aufzustocken und f\u00fcr Menschen, die darauf angewiesen sind, zweimal im Jahr einen geeigneten Rundgang in der Zentralbibliothek anzubieten<\/li>\n<li>regelm\u00e4\u00dfige F\u00fchrungen in Museen in leicht verst\u00e4ndlicher Sprache<\/li>\n<li>M\u00f6glichkeit des Schwimmunterrichts f\u00fcr alle Kinder<\/li>\n<li>Abschaffung des Rondells auf dem Heidefriedhof als Gedenkort<\/li>\n<li>zeitnahe Umsetzung des Gedenk- und Erinnerungsort Alter Leipziger Bahnhof<\/li>\n<li>Erhaltung des Zwangsarbeiter:innenlagers in Dresden \u2013 Sporbitz als Gedenkort<strong><br \/>\n<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>7. Soziales (Erweiterung Dresden Pass, Seniorenbetreuung, St\u00e4dtisches Krankenhaus Neustadt, F\u00f6rderung von Tr\u00e4gervielfalt, kostenlose<\/strong><br \/>\n<strong>Toilettenbenutzung im gesamten Stadtgebiet)<br \/>\n<\/strong>Was ist uns wichtig:<\/p>\n<ul>\n<li>eine Politik nach einem Wohlstandsindex &#8222;Bruttokommunalgl\u00fcck&#8220; (Das Bruttokommunalgl\u00fcck ergibt sich aus einer intakten und lebenswerten Umwelt, kultureller Vielfalt, dichten sozialen, aber repressionsfreien Beziehungen zwischen den Menschen sowie ihrer k\u00f6rperlichen und seelischen Gesundheit)<\/li>\n<li>Gemeinschaftsh\u00e4user als Punkte des gesellschaftlichen Zusammenhalts mit sozialen und gesundheitlichen Beratungs- und Unterst\u00fctzungsangeboten, barrierefrei f\u00fcr alle in allen Stadtteilen<\/li>\n<li>Genesungsbegleiterinnen<\/li>\n<li>Verbot von Energiesperren<\/li>\n<li>Verbleib der Krankenh\u00e4user in st\u00e4dtischer Hand<\/li>\n<li>Ausbau des Krankenhauses Friedrichstadt<\/li>\n<li>Barrierefreiheit (hier ist ausdr\u00fccklich auch die leicht verst\u00e4ndliche Sprache gemeint) in \u00f6ffentlichen Einrichtungen<strong><br \/>\n<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>8. Migration (Unterbringung, Besch\u00e4ftigung, Schulpflicht, Erwachsenenbildung, Ehrenamtsf\u00f6rderung)<br \/>\n<\/strong>Was ist uns wichtig:<\/p>\n<ul>\n<li>menschenw\u00fcrdige dezentrale Unterbringung Gefl\u00fcchteter<\/li>\n<li>keine \u201eBezahlkarten\u201c f\u00fcr Gefl\u00fcchtete, Krankenkassenkarten von Beginn an<\/li>\n<li>eine Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde, die ihr Ermessen im Sinne der Integration der Menschen aussch\u00f6pft<\/li>\n<li>Erhalt der bestehenden Beratungsstrukturen<\/li>\n<li>Hilfe zur Selbstorganisation Gefl\u00fcchteter<\/li>\n<li>Dresden wird Partnerstadt des neuen Schiffs f\u00fcr Mission Lifeline<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><strong>4. M\u00e4rz 2024<\/strong><br \/>\n<a id=\"SDG\"><\/a>Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;Stadtverbands Dresdner Gartenfreunde&#8220;<\/h2>\n<p><strong>1. Rund 50.000 Dresdnerinnen und Dresdner bewirtschaften einen Kleingarten und tragen so zur Pflege von 792 Hektar Stadtgr\u00fcn bei. Welche Schwerpunkte enth\u00e4lt Ihr Wahlprogramm, das Dresdner Kleingartenwesen sozial vertr\u00e4glich und bedarfsgerecht zu entwickeln?<\/strong><\/p>\n<p>Kleing\u00e4rten dienen dem Allgemeinwohl: der Selbstversorgung mit gesundem Obst und Gem\u00fcse und der Naherholung, der Schaffung und Erhaltung von Gr\u00fcn in der Stadt, dem Wasserr\u00fcckhalt und K\u00fchle in den Hitzesommern oder dem Biotopverbund f\u00fcr V\u00f6gel, Insekten und Pflanzen. Als demokratisch verfasste Vereine sind sie mit offenen Gartenanlagen und Spiel- und Bildungsangeboten zentral f\u00fcr den Zusammenhalt der \u00f6rtlichen Gemeinschaft.<\/p>\n<p>In unserem Wahlprogramm setzen wir uns, Zitat, f\u00fcr den &#8222;Erhalt und Ausbau \u00f6ffentlich zug\u00e4nglicher, naturnaher und sozial ausgerichteter Kleingartenanlagen und Kleingartenparks sowie des Stadtg\u00e4rtnerns (\u201eurban gardening\u201c)&#8220; ein. Wir fordern ein &#8222;Konzept f\u00fcr die Bundesgartenschau 2033 in Dresden, das Klimaanpassung vorbildlich und beispielhaft umsetzt&#8220;. Dies kann und soll vor allem in Kleing\u00e4rten geschehen. Die Stadt muss dies auch finanziell absichern.<\/p>\n<p><strong>2. Kleing\u00e4rten leisten einen sp\u00fcrbaren Beitrag zur Klimaresilienz. Welche M\u00f6glichkeiten sehen Sie, dieses Potential st\u00e4rker im Rahmen von Entwicklungs- und Bauvorhaben, insbesondere zur Nachverdichtung von Wohngebieten oder Entwicklung neuer Wohngebiete einzubeziehen?<\/strong><\/p>\n<p>Die wohnortnahe und bedarfsgerechte Versorgung mit Kleing\u00e4rten &#8211; vor allem f\u00fcr Mieterinnen und Mieter ohne eigenen Hausgarten &#8211; geh\u00f6ren zur st\u00e4dtischen Infrastruktur wie Stra\u00dfe, Abwasser oder Strom. Eine Nachverdichtung darf nicht zu Lasten der Versorgung mit Kleing\u00e4rten gehen. Bei der Planung neuer Wohngebiete sind auch neue Kleingartenanlagen einschlie\u00dflich ihrer Medien- und Wegeerschlie\u00dfung zu ber\u00fccksichtigen. Auch Enteignungen zugunsten von Kleing\u00e4rten d\u00fcrfen kein Tabu mehr sein. Wir treten nach Einzelfallpr\u00fcfung auch f\u00fcr die teilweise Umwidmung von Garagenanlagen auf st\u00e4dtischen Grund zur Erweiterung von Kleingartenanlagen ein.<\/p>\n<p><strong>3. Zur Verwirklichung st\u00e4dtebaulicher Entwicklungsziele sowie gegen wachsenden Eigent\u00fcmerdruck, muss Kleingartenland vor einer Umnutzung in Bauland bewahrt und bedarfsgerecht entwickelt werden. Eine Kommunalsatzung zum Vorkaufsrecht der LH Dresden zugunsten von Kleingartenanlagen, weist einen m\u00f6glichen Weg hierzu. Wie stehen Sie zu diesem Vorhaben?<\/strong><\/p>\n<p>Wir Dissident:innen Dresden wollen im Stadtrat eine Vorkaufsrechtssatzung zugunsten bestehender und neuer Kleingartenanlagen beschlie\u00dfen. Sie soll gelten: (1) f\u00fcr K\u00fcndigungen von Pachtland durch Eigent\u00fcmer im sogenannten &#8222;Innenbereich&#8220; (Baul\u00fccken), (2) f\u00fcr Wege und Leitungen, (3) f\u00fcr Ersatzland, aber auch (4) der Schaffung sozialer Anlagen wie Gemeinschaftsfl\u00e4chen oder (5) f\u00fcr \u00f6kologische Zwecke wie den Gr\u00fcn- und Biotopverbund im r\u00e4umlichen Zusammenhang mit Kleing\u00e4rten. Die Stadt darf die Kleing\u00e4rtnerinnen und Kleing\u00e4rtner hier nicht wie bisher im Regen stehen lassen.<\/p>\n<p><strong>4. Um den besonderen Schutz der \u00f6ffentlichen Wasserversorgung zu st\u00e4rken, sollen dreizehn Kleingartenanlagen in Trinkwasserschutzzonen (330 Parzellen), bis 2026 an das zentrale Abwassernetz oder eine dezentrale Entsorgung angeschlossen werden. Die Kosten belaufen sich auf mindestens 230.000 \u20ac (666 \u20ac \/ P\u00e4chter). Welche M\u00f6glichkeiten sehen Sie, dieses Vorhaben sozial vertr\u00e4glich umzusetzen?<\/strong><\/p>\n<p>Die gefahrlose Abwasserbeseitigung ist wichtig f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit. Aber die Stadt darf die Kleing\u00e4rtnerinnen und Kleing\u00e4rtner nicht mit den Kosten alleine lassen. Niemand soll wegen dieser Kosten ihren Kleingarten aufgeben m\u00fcssen! Deshalb werden wir uns im Rahmen der Haushaltsberatungen 2025\/26 f\u00fcr eine st\u00e4dtische Finanzierung einsetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;Stadtbild Deutschland e.V.&#8220; Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;Netzwerks inklusive politische Bildung&#8220; Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine der &#8222;Hufewiesen Trachau e.V.&#8220; Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;StuRa der TU-Dresden&#8220; Antworten auf die Wahlpr\u00fcfsteine des &#8222;Verkehrsclub Deutschland&#8220; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/?page_id=417\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-417","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=417"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/417\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissidentinnen-dresden.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}